Rauch-Kallats Grippemasken laufen 2016 ab
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Grippeschutzmasken, Maria Rauch-Kallat, ÖVP, Ablaufdatum, Verteidigungsministerium, Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaft, Influenza, Pandemie, Innenministerium, Ukraine, Gesundheitsministerium, Alfons Mensdorff-Pouilly, Alois Stöger, SPÖ, Dagmar Belakowitsch-Jenewein, FPÖFoto: Amrum / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)
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GesundheitDie seinerzeit von ÖVP-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat angekauften Grippeschutzmasken werden zur unendlichen Geschichte. Aktuell laufen Ermittlungen der Strafbehörden gegen Rauch-Kallats Mann Alfons Mensdorff-Pouilly. Rund um dein Grippeschutzmaskenankauf soll er ebenfalls seine „Lobbyingaktivitäten“ entfalten haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Politisch pikant ist, dass die Ressortchefin des Gesundheitsministeriums damals ausgerechnet Mensdorff-Pouillys Ehefrau Rauch-Kallat war. Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein hat nun neue Informationen über das Ausmaß dieses sonderbaren Beschaffungsvorgangs an die Öffentlichkeit gebracht.Â
23 Millionen Grippemasken wurden 2005 angekauft
Im Sommer 2005 ließ die damalige Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat einen sogenannten "Pandemieplan" erstellen. Man wollte im Zusammenhang mit einer damals erwarteten Vogelgrippewelle vorsorgen und ließ insgesamt 23 Millionen Schutzmasken produzieren. Neun Millionen waren für einen Verkauf im Einzelhandel bestimmt. Durch eine Abnahmegarantie musste das Gesundheitsministerium schlussendlich alle Schutzmasken ankaufen. Da die Vogelgrippe aber nicht großflächig ausbrach, blieb man auf Millionen ungenutzter Masken sitzen. Demensprechend wurden diese Masken teure Ladenhüter, lediglich eine Million wurden tatsächlich an Konsumenten verkauft, 7,7 Millionen Masken mussten aufgrund der ministeriellen Ausfallshaftung um 4,2 Millionen Euro gekauft und eingelagert werden. Einige hunderttausend Masken wurden an die Ukraine verschenkt. Einige Jahre gab es für die Masken überhaupt keine Verwendung.
6,3 Millionen Masken wurden an Bundesländer verteilt
2009 wurden 6,3 Millionen Masken durch das Gesundheitsministerium an die österreichischen Bundesländer verteilt. Was mit den Beständen dort seither passiert ist, ist unbekannt. Jahrelang wurden großen Mengen in der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften GmbH in Saalfelden gelagert. Aktuell lagern derzeit auch Masken in einem Lager des Verteidigungsministeriums. Allein die Lagerungskosten für die Masken betrugen in den bereits abgerechneten Jahren 2009/2010 rund 39.000 Euro, die das Gesundheitsministerium bezahlen musste.
1,6 Millionen Masken mit Ablaufdatum 2016
Weitere 400.000 Masken wurden 2009 an die Ukraine verschenkt. Übrig geblieben ist ein Restbestand von rund 1,6 Millionen Masken, die in der Verfügungsmacht des Gesundheitsministeriums steht, diese Masken haben allerdings ein Ablaufdatum mit dem Jahr 2016. Zahlungsflüsse zwischen dem Gesundheitsministerium und Ministergatten Mensdorff-Pouilly wurden bisher zwar laut SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger nicht gefunden. Dass der Rechnungshof den Beschaffungsvorgang seiner Vorgängerin Rauch Kallat massiv kritisiert, musste Stöger jedoch zugeben.









Kommentare
Ablaufdatum bei Grippemasken... alles nur Geschäftemacherei...
Die Masken kann man sicher später auch noch verwenden.
Da unsere Regierung so risikoavers ist wird man sie sicher entsorgen.
Na, das war ja klar!
Die ganze Hysterie um die Grippe und ihrer sämtlichen Derivate (Schweine-, Vogel-, sonstige Grippen) sind nichts weiter als vom System ausgelöste Panikmache, um der Pharmaindustrie und vor allem ihren Anlegern, Investoren und Spekulanten milliardenschwere Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen!
Und die Politiker aller Länder wurden von System dazu angehalten, ja schön mitzuspielen und das Volksvermögen für nutzlose "Medikamente" und sonstige Hilfsmittel an SIE abzuliefern.
Und natürlich haben sie brav mitgespielt.
Ich möchte nicht wissen, was diese korrupten Schw... dafür an Boni erhalten haben.
dfW
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