Europäische Zentralbank kauft in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen
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Staatsanleihen, Europäische Zentralbank, EZB, Mario Draghi, Deutschland, Krisenländer, Haushaltspolitik, Euro, Eurozone, Währungsunion, Büchse der Pandora, Angela Merkel
Foto: INSM / flickr (CC BY-ND 2.0)
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WährungenDer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat sich mit seinem Plan, Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe aufzukaufen, offenbar durchgesetzt. Mit einem überraschenden Beschluss zu diesem Thema hat Draghi die Kritiker dieser Maßnahmen, allen voran Deutschland, überrumpelt. Vor allem der Beschluss, zukünftig Anleihen ohne Limit von maroden Krisenländern anzukaufen, öffnet die Büchse der Pandora. Die Risiken für die EZB sind damit von Vornherein unabsehbar und damit unkalkulierbar.
Draghi lehnt Obergrenze bei Staatsanleihenankauf ab
Im Zusammenhang mit dem ergangenen Beschluss betont Mario Draghi ausdrücklich, dass es keine Obergrenze beim Staatsanleihenankauf gibt. Diese forcierte Ankaufpolitik soll erst beendet werden, wenn der Zinsendruck von den Krisenstaaten genommen worden ist. Draghi sieht diesen Beschluss ihm Rahmen des Mandats der EZB getroffen und erklärte den Euro darüber hinaus für „unumkehrbar.“ Im Vorhinein gebe es keine quantitativen Grenzen zum Volumen der geldpolitischen Interventionen.
Deutschland durch EZB-Beschluss ausgebremst
Der Beschluss fiel in der EZB aber nicht einstimmig aus. Obwohl Draghi die Gegenstimmen nicht öffentlich machen wollte, war aus seinen Erklärungen abzuleiten, dass jedenfalls Deutschland gegen die Ankaufpolitik in Sachen Staatsanleihen gestimmt hatte. Die Reaktionen der offenbar überrumpelten deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zur EZB fiel kühl und indirekt aus. Merkel betonte, dass derartige Maßnahmen wirtschaftspolitische Aktivitäten in der Eurozone nicht ersetzten könnten.









Kommentare
Euro
Jetzt müsste es eigentlich jeder kapieren, daß entweder die Südländer hinausgeworfen werden müssen und wenn das nicht geht der Hartwährungsblock freiwillig den Euro verlassen muß und dann eine eigene Währung gründen.
Blos die Ankundigung von wichtigen Politikern des Hartwährungsblockes eine eigene Währung zu gründen würde den Südländern Feuer unterm Arsch machen.
und die Österreicher?
Wie könnte es anders sein, die Österreicher haben (im Gegensatz zu den Deutschen) FÜR diesen Wahnsinn gestimmt. Was will uns diese verbrecherische SPÖVP noch antun? Die Sparer und Pensionisten können sich schon mal warm anziehen - jetzt kommt inflationäres Südstaaten- Feeling auf! Und wofür der ganze Irrsinn? Damit wir ungefragt in eine EUdSSR hineingeritten werden, die kein Österreicher will! Das Ganze ist einfach nur mehr UNFASSBAR, diese Wahnsinnigen arbeiten permanent GEGEN die österreichischen Volksinteressen, um der Brüsseler Sippschaft dienlich zu sein!
ESM-Abstimmung
SPÖ/ÖVP haben nicht einmal solange gewartet bis die Klage gegen den ESM
in Deutschland entschieden ist. Die Koalition musste mit Hilfe der EU-hörigen Grünen zu den ersten gehören, die diesem Wahnsinn zustimmen.Es wäre sicher besser gewesen mit dieser Geschwindigkeit die Verwaltungsreform anzugehen. Die entsprechenden Vorschläge des Rechnungshofes liegen seit Jahren in der Schublade und warten auf Realisierung.
Tolle Zeitung
Kennt ihr diese Zeitung? War echt erstaunt, was sich diese Zeitung schreiben traut! So eine bräuchten wir in Ö auch.
http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/preussisch-nati...
Zahlen müssen eh wieder die Deutschen!
Wielange schauen die Deutschen diesem Treiben noch zu? Die Wiederv ereinigung mit der DDR kommt ihnen teuer zu stehen. Da hat ihnen der Kohl mit dem Teuro sauber was eingebrockt. Neugierig bin ich, wann es kracht!
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