Roma-Führer nach Ankündigung einer paramilitärischen Garde verhaftet

7. September 2012 - 12:55
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Die ungarische Polizei reagierte mit der Festnahme des Roma-Führers.
Foto: zsoolt / flickr (CC BY-NC 2.0)

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Ungarn

Die Auseinandersetzungen rund um die Volksgruppe der Roma in Ungarn eskaliert immer weiter. Bis zu einer Million Zigeuner sollen sich mittlerweile bereits im EU-Land Ungarn aufhalten. Nur ein Teil hat seine tatsächlichen Wurzeln auf ungarischem Staatsgebiet. Ein Großteil ist in den letzten Jahren aus Bulgarien, Rumänien, aber auch Serbien nach Ungarn eingewandert. Kriminaltourismus und Bettlerunwesen begleiten sie und führen zu immer neuen Konflikten mit der ungarischen Bevölkerung. Nun will ein militanter Teil der Roma auch noch eine paramilitärische Garde gründen. Sogar von Bewaffnung ist die Rede.

Rund 400 Mann sollen für die Garde bereits geworben worden sein. Obwohl sich Teile der selbstverwalteten Roma-Gemeinden gegen diese Radikalisierung in der eigenen Volksgruppe wenden, möchten die Gründer der Garde eine Stärke von bis zu 8.000 Mann erreichen. Offizieller Grund für die Gründung ist die Bedrohung durch die ungarische Mehrheitsbevölkerung. Rechtsextreme Garden verbreiteten mit Aufmärschen in Roma-Siedlungen zuletzt regelmäßig Angst und Schrecken. Nach dem Mord eines Zigeuners an einer Psychologin kam es in weiten Teilen der Bevölkerung zu großem Unmut.

Anführer der Garde umgehend von der Polizei festgenommen

Kopf der Garde ist „Colonel Daflics“, wie sich der Roma-Capo Ferenc Bago nennt. Es sich bei ihm um eine schillernde Person mit krimineller Vergangenheit handeln. In seinem polizeilichen Führungszeugnis soll ein Vermerk über einen Diebstahl stehen, auf Fotos posiert er mit einem Schwert. Andere Quellen führen an, er sei wegen Mordversuchs vorbestraft. Als Vorbild nennt Bago den amerikanischen Menschenrechtsaktivisten Martin Luther King.

Die Polizei reagierte rasch und nahm Bago unmittelbar nach seinen Ankündigungen fest. Ihm wird die Gründung einer kriminellen Vereinigung und Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen.

 

Kurztitel: 
Polizei nimmt Führer der Roma-Garde fest
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Kommentare

Das Dulden der Gründung einer paramilitärischen Garde ist die praktische Aufgabe einer staatlichen Souveränität.
Das dürfte zumindest der Linken durchaus gefallen!
Jedenfalls wäre dies die Organisierung eines bevorstehenden „Bürgerkrieges“!
Daher ist es nur selbstverständlich, dass ein souveräner Staat gegen eine Gründung einer paramilitärischen Gruppe vorgehen muss.
Im Fall von Ungarn ist zu hinterfragen, ob dies von der Politik bzw. Gericht beauftragt wurde, oder ob die ungarische Polizei hier eigeninitiativ vorgegangen ist!
In jedem Fall ist dieses Vorgehen demokratiepolitisch zu begrüßen und entspricht einer Rechtstaatlichkeit.
In Österreich wäre das wohl anders gelaufen!
Vermutlich hätte weder Politik, Gericht noch Polizei derart reagiert!

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Es müssen beide Seiten befriedet werden. Solange Rassisten im Deckmantel der Ungarischen Nationalisten Familien Andersdenkender oder Leute mit fremder Herkunft jagen,verprügeln und Häuser anzünden wird die andere Seite sich eben immer mehr radikalisieren. Dann kommt es zu Vergeltungsschlägen. Leider sieht es aus als würde die Regierung nur einseitig handeln.

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Bild des Benutzers der faule Willi

Die nicht gewählten(!) Mächtigen in Brüssel, die aber trotzdem nur Vasallen der NWO-Globalisten und Wallstreet-Mafia sind, wollen und fördern solche Auseinandersetzungen zwischen Volksgruppen. Deshalb haben sie ja in den letzten Jahrzehnten Gesetze geschaffen, die all diese Völkerwanderung zulassen. Sie haben auch die "politische Korrektness" erschaffen, die jeden mundtot macht, der sich dagegen auflehnt. Jeder Kritiker wird sogleich mit der Nazi-Keule bedroht und schweigt er nicht umgehend, wird er mit derselben auch erschlagen. Sie wollen diese unnatürliche Durchmengung der Menschen in jedem Land.
Sie wollen und provozieren dadurch diesen gegenseitigen Hass.
Sie wollen, daß die Menschen in Angst leben und sich deshalb, weil von der Staatsmacht verlassen (totsparen der Polizei), selbst organisieren, um sich wehren zu können.
Sie initiieren hier ein Szenario, das in europaweiten Bürgerkriegen ausarten wird.
Und zwar demnächst!

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dfW

Und nun beginnt es. Deswegen muss man dieses Spiel der "Mächtigen" beenden. Und gemeinsam diesen Feind bekämpfen. Danach kann man sich um die restlichen Fragen kümmern. Aber es sieht so aus als würden die Anführer der "Ungarischen Garde" das falsche Spiel mitspielen. Ich hoffe die Nationalisten und Roma usw. Beenden ihren Konflikt friedlich und erkennen wer der wahre Übeltäter ist. Den wie Sie selbst beschreiben, ist nicht der Roma oder Ausländer usw schuld an allen sondern jene die diese "Spiel" eröffnet haben.

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(mutatis mutandis: "Tötet die Österreicher") von amtlicher Seite vermutlich mit stillschweigender Duldung und in bestimmten politischen Quartieren sogar mit großem Applaus reagiert!

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Und welche politische Gruppen? Also AntiÖ gibt es hier noch nicht (hätte davon noch nicht gehört). Vielleicht ausländische Rassisten.

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Vielleicht solche? - mit Blick über die Grenze, weil hier gut belegt:

http://www.christuskirche-bochum.de/2011/07/totet-die-deutschen/

Ähnliche Aufrufe soll es in einschlägigen Publikationen auch hierzulande bereits gegeben haben.

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Die Hitleristen dürfen Leute jagen und töten, diese wehren sich dann und die Kettenhunde der Neoliberalen Kapitalisten (die Ungarischen Regierung) lassen den Anführer verhaften. Echt feige! Was erwarten sie? Wenn man seine hirnlosen Schläger auf Familien loslässt wird irgendwann die andere Seite zurück schlagen. Schande für die Nationalisten in Ungarn. Jeder Patriot und Nationalist hier, der dieses treiben der Hitleristen gut findet ist eine verdammte Schande.

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Ich hab selten solch einen Quatsch gelesen.

Ich empfehle: Lassen sie ihren Verbal-Durchfall beim ORF-Forum ab. Dort gibt es sogar Applaus dafür ;)

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Schade das es Leute gibt die ihre Augen vor alles verschließen nur um eine vorgegebene Meinung nachzulaufen. Diese Pseudo Nationalisten und Patrioten in Ungarn jagen Roma einfach nur weil sie anders sind. Nationalismus heißt Liebe zum Land und zu seinem Volk aber nicht hass auf andere. Was dort abläuft ist einfach nur schändlich.

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