Die radikal-islamische Bewegung des Salafismus nimmt in Bosnien und Herzegowina mittlerweile eine besorgniserregende Größe an. Laut dem Direktor des staatlichen Nachrichten- und Sicherheitsdienstes (OSA), Almir Dzuvo, halten sich bereits etwa 3.000 potenzielle Terroristen dschihadistisch-salafistischer Ausprägung im Land auf. „Ein Attentat wie jenes von Mevlid Jasarevic (der 23-jährige Islamist attackierte 2011 die US-Botschaft in Sarajevo, Anm.) kann jederzeit wieder passieren und wir haben Sorge, dass wir noch mehrere solcher Fälle erleben werden“, schildert Dzuvo.