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Gauck mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt

18. März 2012 - 16:44

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Deutschland

Wie erwartet wurde Joachim Gauck mit überwältigender Mehrheit von der Bundesversammlung zum neuen Deutschen Bundespräsidenten gewählt. Der Versammlung gehören 1240 Wahlmänner an. 620 stellt der Bundestag, weitere 620 die Länderparlamente.  Politisch setzte sich das Kollegium folgendermaßen zusammen: CDU/CSU 486, SPD 331; Grüne 147; FDP 136; LINKE 124; Freie Wähler 10; NPD 3; Piratenpartei 2: Schleswig-Holsteinischer Wählerverband 1.

Deutsche Neokommunisten wollen Gegenkandidaten zu Joachim Gauck

24. Februar 2012 - 12:55

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Deutschland

 

Nachdem sich nach anfänglicher Irritation die schwarz-gelbe Koalition mit der rot-grünen Opposition auf den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidaten geeinigt hatte, begann bei der neokommunistischen Oppostionspartei „Die Linke“ die Kandidatensuche. Bisher waren „Linke“ bzw. „PDS“ bei der Nominierung von Kandidaten reichlich glücklos. Aber obwohl die Kandidatur eines neokommunistischen Kandidaten für das Wahlkollegium in der deutschen Bundesversammlung nur symbolischen Charakter haben kann, probieren es Gysi, Lafontaine und Co. immer wieder mit eigenen Kandidaten. Die Auswahl wird allerdings von Wahl zu Wahl sonderbarer. Nun sucht man für den 18. März eine Alternative zum wenig geschätzten Joachim Gauck.

Fischer angelobt: Fortsetzung der Lethargie

8. Juli 2010 - 11:39

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In der Bundesversammlung wurde Heinz Fischer für seine zweite Periode als Bundespräsident angelobt. Danach ist klar: Passivität und Lethargie werden bis 2016 die bestimmenden Elemente dieses höchsten Amtes im Staat sein.

Wulff gewählt: Bundespräsident der politisch Korrekten

30. Juni 2010 - 21:11

Regierungskandidat Christian Wulff, CDU-Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, ist neuer deutscher Bundespräsident. Im dritten Wahlgang erhielt er 625 Stimmen, nachdem er die in den ersten beiden Durchgängen für eine Wahl nötigen 623 Stimmen verfehlt hatte. Für Joachim Gauck blieb erwartungsgemäß nicht mehr als der Achtungserfolg, einige Wahlmänner aus dem Regierungslager für sich eingenommen zu haben. Die Linkspartei verhinderte Gaucks möglichen Erfolg, indem sie ihm auch im entscheidenden Wahlgang die Unterstützung versagte.

Stunde der Wahrheit: Gauck gegen die schwarz-gelbe Parteidisziplin

29. Juni 2010 - 16:12

Morgen wählt die deutsche Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt. Mit Joachim Gauck haben SPD und Grüne einen Überraschungskandidaten für die Bundespräsidentenwahl in der BRD am 30. Juni aus dem Hut gezaubert. Ist der 70jährige ehemalige Pastor und Leiter der Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen eine Alternative zum Kandidaten von CDU/CSU und FDP, Christian Wulff? Rein rechnerisch scheinen seine Chancen gering: Anders als in Österreich wird der deutsche Bundespräsident nicht vom Volk, sondern von der Bundesversammlung, einer Institution die aus den Bundestagsabgeordneten und Vertretern der Länder besteht, gewählt. Dort haben die Regierungsparteien die absolute Mehrheit. Dennoch scheint es, als ob Gauck nicht ganz chancenlos ist. Seine Popularität ist hoch, und es mehren sich die Stimmen, die fordern, die Parteien sollten ihren Wahlmännern freistellen, wen sie wählen. Vor allem einige FDP-Wahlmänner liebäugeln mit Gauck.