
Wenn ein angesehener Traditionsball nach 43 Jahren auf Druck der linksextremen Szene von seinem angestammten Platz in der Hofburg weichen muss, kann man das entweder stillschweigend zur Kenntnis nehmen, oder, wie es freiheitliche Politiker tun, dagegen auftreten. Seit Anfang Dezember bekannt wurde, dass die Hofburg Betriebsgesellschaft und deren Eigentümer seine Räumlichkeiten ab 2013 nicht mehr dem Wiener Korporationsring (WKR) zur Verfügung stellen wird, hagelt es Protestschreiben an die Geschäftsführungen. Zahlreiche Bürger, weit über das Korporationslager hinaus, wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass der linke Mob eine renommierte und öffentlich hoch angesehene Ballveranstaltung in Österreich verhindert.