Es sollte eine technische Regierung werden, die in aller Dringlichkeit zur Bewältigung der Finanzkrise eingesetzt worden war. Aber die Regierung Monti in Italien ließ sehr rasch erkennen, wofür sie wirklich steht: Eine Koalition von Globalisten - von Bankern über "christliche" Freunde der Zuwanderung bis hin zu den Kommunisten - bekümmert es wenig, dass Italien am Rande des Bankrotts steht, denn ihre Priorität ist die Reform des Staatsbürgerschaftsrechtes: Das derzeit geltende Abstammungsprinzip (ius sanguinis, d.h. "Rechts des Blutes") soll durch das Geburtsort- oder Territorialprinzip (ius soli, "Recht des Bodens") ersetzt werden. Eine katholisch-kommunistische Lobby, die schon lange von dieser Reform geträumt hatte, startete im September eine Kampagne, um die Frage einer Volksabstimmung zu unterwerfen. Die Initiative scheint damals nicht genügend Echo gefunden zu haben, aber jetzt sitzen die Freunde der Zuwanderung in der Regierung