Die Plattform Wikileaks hat sich in Österreich das richtige Magazin ausgesucht, um ein paar völlig belanglose Dokumente an den Mann zu bringen. „NEWS“ füllt seine Politikseiten regelmäßig mit Klatsch, so auch diesmal.
Kommentar von Alexander Höferl
Dass Militärs in Österreich von ihrem Verteidigungsminister alles andere als angetan waren und sind, ist wenig spektakulär. Das pfeifen die Spatzen von den Dächern, seit der Zivildiener Darabos auf Geheiß seiner Partei dieses Amt antreten musste. Dass auch Schüssel ihn nicht mag, verwundert ebenfalls kaum, ist doch außer Karlheinz Grasser niemand bekannt, den Schüssel mag. Die „Enthüllungen“ über die intellektuelle Kapazität verschiedener FPÖ-Politiker sind von ebenso geringem Wert, zumal nicht bekannt ist, ob die amerikanischen Beamten, welche diese Bewertung abgaben, nicht selbst ziemliche Hohlköpfe sind. Die US-Politik der letzten Jahre würde diesen Schluss nahelegen.
[adsense:468x60:9459532571]