WM-Tagebuch 22: Die Journalisten sind Schuld

2. Juli 2010 - 9:29

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massive Kritik an den Medien, vor allem an jenen aus Deutschland und England.

BildWM-Koordinatorin Laurine Platzky (Bild) verstieg sich gar zu der Behauptung, die Medien seien im Vorfeld "unser schlimmster Feind" gewesen. Jetzt einmal ganz ehrlich: Ist Ihnen im Vorfeld systematisches Hinhacken auf Südafrika in der Presse aufgefallen, wie man es an sich auf Grund der dort ja tasächlich ausufernden Kriminal" />

Kriminelle Exzesse sind, soweit man liest, bei der Fußball-WM bisher ausgeblieben. Die Polizei hat die Lage im Griff. Weder randalierende Fans noch verbrecherische Einheimische konnten die Sicherheit gefährden. Die WM-Organisatoren klopfen einander daher mit gutem Grund auf die Schultern, üben gleichzeitig jedoch massive Kritik an den Medien, vor allem an jenen aus

Kriminelle Exzesse sind, soweit man liest, bei der Fußball-WM bisher ausgeblieben. Die Polizei hat die Lage im Griff. Weder randalierende Fans noch verbrecherische Einheimische konnten die Sicherheit gefährden. Die WM-Organisatoren klopfen einander daher mit gutem Grund auf die Schultern, üben gleichzeitig jedoch massive Kritik an den Medien, vor allem an jenen aus Deutschland und England.

WM-Tagebuch 21: Nigeria macht Schluss – Vorbild für Österreich?

1. Juli 2010 - 11:54

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Strafen für WM-Niederlagen hätte man eher vom nordkoreanischen Regime erwartet, jetzt dürfen wir über groteske Anordnungen der Präsidenten von Nigeria lesen. Nach den schwachen Leistungen der ursprünglich hoch eingeschätzten Afrikaner hat der Staatschef mit dem klingenden Namen Goodluck Jonathan jetzt den Fußballverband seines Landes kurzerhand aufgelöst und verfügt, dass die Mannschaft zwei Jahre lang nicht an internationalen Bewerben teilnehmen darf.

WM-Tagebuch 20: Schenkt den Engländern ihr Tor!

30. Juni 2010 - 8:03

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eine Petition übermittelt hat, den Engländern das nicht gegebene zweite Tor gegen Deutschland nachträglich anzuerkennen?

Ist es ein überzeugter Gutmensch, der nicht mit der schweren Schuld leben will, als Deutscher vom Fehler des Schiedsrichters profitiert zu haben? Der Hinweis auf Fairplay als oberstes Gebot deutet in diese Richtung. Oder ist es eher ein bösartiger Zyniker, der den Engländern noch eins reinreiben will, weil sie sich mit einem 2:4 wohl kaum besser fühlen werden als mit einem 1:4? Der Hinweis, die Deutschen hätten sich 1966 nach dem legendären Wembley-Tor über ein solches Angebot ebenfalls gefreut, spricht für die zweite Variante.

Wir haben zwa" />

Was für ein merkwürdiger Geist steckt wohl in jenem deutschen Bürger aus Mönchengladbach, der dem zuständigen Ausschuss des deutschen Bundestags nun eine Petition übermittelt hat, den Engländern das nicht gegebene zweite Tor gegen Deutschland nachträglich anzuerkennen? Ist es ein überzeugter Gutmensch, der nicht mit der schweren Schuld leben will, als Deutsche

Was für ein merkwürdiger Geist steckt wohl in jenem deutschen Bürger aus Mönchengladbach, der dem zuständigen Ausschuss des deutschen Bundestags nun eine Petition übermittelt hat, den Engländern das nicht gegebene zweite Tor gegen Deutschland nachträglich anzuerkennen?

WM-Tagebuch 19: Politik besser als Fußball?

29. Juni 2010 - 10:35

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Die Österreicher interessieren sich mehr für die heimische Innenpolitik als für die Fußball-WM. Diese doch etwas überraschende Erkenntnis förderte eine Karmasin-Umfrage für das Nachrichtenmagazin profil zu Tage. Demnach geben 40 Prozent der Politik und nur 34 Prozent dem Kampf um den Pokal den Vorzug. 22 Prozent interessieren sich für beides nicht, womit die Zielgruppe von Richter Hold und den Lugners endlich auch einmal klar zahlenmäßig erfasst ist.

WM-Tagebuch 18: Deutschland siegt - ein Skandal!

28. Juni 2010 - 8:38

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Deutschland hat England nicht nur aus dem Turnier geworfen, sondern regelrecht gedemütigt. So hoch haben die Three Lions noch kein einziges Weltmeisterschaftsspiel verloren. Doch - so weiß der ORF zu berichten - "es war ein Sieg mit bitterem Beigeschmack", denn Frank Lampards Lattenpendler wurde nicht als Tor anerkannt, obwohl der Ball klar hinter der Linie war. "Die Proteste der Engländer verhallten ungehört - ein Skandal", stellt die ORF-Webseite fest.

WM-Tagebuch 17: Ab jetzt gibt's was zu gewinnen

27. Juni 2010 - 11:46

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Die beiden Aufwärm-Achtelfinalspiele haben Uruguay und Ghana eine Runde weiter gebracht. Ab heute wird's richtig spannend. Deutschland gegen England ist der Schlager der ersten K.o.-Runde.

WM-Tagebuch 15: Interviewverbot nach Kritik am DFB

25. Juni 2010 - 8:17

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Expertenschwemme. Jeder Fernsehsender, jede Zeitung bereichert die WM-Berichterstattung durch Wortspenden ehemaliger Fußballer. Auch die Junge Freiheit wollte da mitziehen und führte ein Interview mit Horst Eckel (Bild rechts) aus der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 (Wunder von Bern). Doch dann schlug die Zensur des Deutschen Fußballbunds zu.

Horst EckelDer DFB will den Abdruck des Interviews unbedingt verhindern. Dafür ausschlaggebend ist offenbar nicht dessen Inhalt und auch nicht - zumindest nicht direkt - die politische Ausrichtung der JF rechts der Mitte, deren lautstarke Bekämpfung durch Gutmenschen sonst manche Interviewpartner abschreckt. Nein, es ist der Umstand, dass in dieser Zeitung sc" />

Gestern schrieben wir im Tagebuch über die Expertenschwemme. Jeder Fernsehsender, jede Zeitung bereichert die WM-Berichterstattung durch Wortspenden ehemaliger Fußballer. Auch die Junge Freiheit wollte da mitziehen und führte ein Interview mit Horst Eckel (Bild rechts) aus der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 (Wunder von Bern). Doch dann schlug die Zensur des Deutschen Fußballbund

Gestern schrieben wir im Tagebuch über die Expertenschwemme. Jeder Fernsehsender, jede Zeitung bereichert die WM-Berichterstattung durch Wortspenden ehemaliger Fußballer. Auch die Junge Freiheit wollte da mitziehen und führte ein Interview mit Horst Eckel (Bild rechts) aus der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 (Wunder von Bern). Doch dann schlug die Zensur des Deutschen Fußballbunds zu.

WM-Tagebuch 14: Expertenschwemme

24. Juni 2010 - 11:43

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Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern, besagt ein alter Spruch. Dumm nur, dass im Internet-Zeitalter das nicht mehr ganz gilt, denn über gängige Suchmaschinen verfügt jeder über sein Zeitungsarchiv und kann digital nachblättern, ob die Berichte von letzter Woche oder letztem Jahr noch Aktualität und Gültigkeit besitzen.

WM-Tagebuch 13: Aufbahrung für Frankreich - Rudelgucken für Deutschland

23. Juni 2010 - 7:42

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Unter den gestrigen Tagebuch-Eintrag hat der "User" - besser: Leser - Wittichis vermerkt, dass um den Begriff Public Viewing herum die Anführungszeichen fehlten, um es als "Neusprech" zu identifizieren. Dies umso mehr, als Public Viewing bzw. "Public Viewing" ein besonderer Fehlgriff ist im Bestreben, alles Mögliche und Unmögliche zu anglizieren. In England oder Amerika bezeichnet man so nämlich die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen.

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