Kindersmissbrauch im Heim: Stadt Wien wusste Bescheid

17. Oktober 2011 - 21:07

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Wien
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Diese Skulptur im Schloss Wilhelminenberg
erinnert daran, dass im Gebäude einmal ein
Kinderheim untergebracht war.
Foto: Jill's colorful world / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

BildAls wären die Missbrauchsvorwürfe gegen das frühere Kinderheim im Schloss Wilhelminenberg nicht schon schlimm genug, kommt jetzt ein weiterer Skandal hinzu: Die Stadt Wien hat bereits im Juli darüber Bescheid gewusst. Jugendstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) bestätigte dies gegenüber Ö1. Damit hat die Häupl-Regierung einmal mehr gezeigt, dass ihnen das Vertuschen von gemeindeeigenen Gräueltaten offenbar wichtiger ist als die lückenlose Aufklärung.

Ein Nebenjob für Bürgermeister Michael Häupl

16. Oktober 2011 - 23:00

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Wien

Wiener RathausDie Wiener Volkspartei schlägt vor, dass Bürgermeister Michael Häupl auch ein Ressort in der Stadtregierung übernehmen soll, um so Geld zu sparen. Das ist nur eine von vielen Ideen, die im Vorfeld der Verhandlungen zum Wiener Budget 2012 auf dem Tisch liegen. Einig sind sich alle Parteien darüber, dass Einsparungen gemacht werden müssen. Die Frage ist nur, in welchen Bereichen.

Eklat: Anti-FPÖ-Werbung im Lainzer Tiergarten

14. Oktober 2011 - 9:40

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Wien

Lainzer Tiergarten Da staunten die Gäste im Besucherzentrum des Lainzer Tiergartens nicht schlecht! Auf einem Infoscreen der Stadt Wien tauchte plötzlich eine brisante politische Werbung auf, mit folgendem Wortlaut: „Mir ist schlecht. Initiative gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ“. Die Freiheitlichen orten einen handfesten Skandal und fordern Konsequenzen. Eine Anfrage des FPÖ-Gemeinderates Udo Guggenbichler soll nun die Hintergründe dieses Eklats klären.

Neue Öffi-Tarife entpuppen sich als Mogelpackung

13. Oktober 2011 - 10:33

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Wien
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Das Straßenbahn- und U-Bahnfahren kommt vielen Wienern im Jahr 2012
sogar teurer als in diesem Jahr.
Foto: dugspr — Home for Good/Flickr/(CC BY-NC 2.0)

Straßenbahnen Zu früh gefreut. Nach der medienwirksamen Verkündigung von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), das Öffi-Fahren in Wien für Jahres- und Monatskartenbesitzer billiger zu machen, stellt sich jetzt heraus: Die Reform ist eine Mogelpackung, weil die Tarife an den Preisindex gekoppelt wurden. Die Tickets werden somit Jahr für Jahr teurer. Nicht nur das: Mit der Koppelung an den Preisindex wird die allgemeine Teuerungsspirale nach oben getrieben.

Öffi-Tarif: 100-Euro-Jahreskarte bleibt grüne Träumerei

11. Oktober 2011 - 13:03

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Wien

Straßenbahn Willkommen in der Wirklichkeit! Die Jahreskarte für die Wiener Linien wird nicht, wie von den Grünen gefordert, nur noch 100 Euro kosten, sondern 365 Euro. Bisher zahlte man 449 Euro. Dafür wird die Wochenkarte um einen Euro (15 statt 14) und der Einzelfahrschein von 1,80 auf zwei Euro angehoben. Dieses Ergebnis präsentierten Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner (beide SPÖ) und ihre grüne Amtskollegin, Maria Vassilakou, heute im Rathaus. 

Ein Jahr Rot-Grün: Leidet Wien unter Pest oder Cholera?

11. Oktober 2011 - 0:00

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Wien

Ein Jahr liegt die Wiener Landtagswahl zurück, nach der die Wahlverlierer SPÖ (minus 4,75 Prozentpunkte) und Grüne (minus 1,99) eine Koalition bildeten. Die Bilanz ist erschreckend: Die Grünen als kleiner Regierungspartner entpuppten sich als Abkassierer-Partei. Für die Versorgung ihres Klientels müssen die Wiener tief in die Tasche greifen, dagegen bleiben die groß angekündigten Versprechen wie Öffi-Tarifreform, Wahlrechtsreform und die Parkpickerl-Ausweitung auf der Strecke.

Mehr Grün: Nur Wahlgag der ÖVP-Bezirksvorsteherin?

8. Oktober 2011 - 8:39

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Wien

StrozziparkDer achte Wiener Gemeindebezirk ist der kleinste Wiens. Er ist dicht verbaut, Grünflächen sind rar. Da passte es der Spitzenkandidatin der ÖVP für die Bezirksvertretungswahlen 2010, Veronika Mickel, ganz gut, für die Öffnung eines Parks zu werben, der für die Bevölkerung zusätzliches Erholungsgebiet bringen würde. Jetzt stellt sich aber heraus, dass dies nur ein Wahlgag gewesen sein könnte.

Wiener ÖVP-Rebell Aigner schließt sich FPÖ an

3. Oktober 2011 - 9:58

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GR Wolfgang AignerWie die Kronen Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, schließt sich der ehemalige Wiener ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Aigner der FPÖ an. Damit würde die FPÖ-Gemeinderatsfraktion über 28 Mitglieder verfügen. Aigners Schritt erfolgt  durchaus  überraschend, hatte er nach seinem Austritt aus dem ÖVP-Klub noch angekündigt, künftig als „wilder Abgeordneter“ im Gemeinderat verbleiben zu wollen.

Flächendeckend Tempo 30: Ist Vassilakou auf dem Irrweg?

1. Oktober 2011 - 9:09

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Tempo 30 in allen Wohngebieten will Vizebürgermeisterin Vassilakou.
Foto: Moe_ / flickr (CC BY 2.0)

Tempo 30Die Roten und Grünen trauern wohl der City-Maut nach, der die Wiener bei einer großen Volksbefragung eine klare Abfuhr erteilten. Nun hat Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) eine andere Idee, um den Autofahrern das Leben zu erschweren: Sie will bis 2013 alle Wohngebiete der Stadt zur Schleichzone erklären, flächendeckend soll Tempo 30 kommen.

Inserate für 180 Millionen Euro: Wiener FPÖ ruft nach Kontrollamt

29. September 2011 - 13:49

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Verteilt Werbemillionen nach seinen Gutdünken:
Wiens Bürgermeister Michael Häupl.
Foto: Werner Faymann/Flickr/(CC BY-ND 2.0)

Michi HaeuplDie Stadt Wien und ihre ausgelagerten Unternehmen geben für Inserate mehr aus als alle Ministerien zusammen. In Verlegerkreisen ist von einem jährlichen Werbebudget rund um Wien von bis zu 180 Millionen Euro die Rede. Die FPÖ spricht von einer „Wiener Schule der Inseratenflut“ und veranlasst nun die Prüfung durch das Kontrollamt.

„Die Stadt Wien und deren ausgelagerte Unternehmen schalten eine unüberschaubare Anzahl an Inseraten und Einschaltungen in verschiedensten Medien“, sagt FPÖ-Gemeinderat Dietbert Kowarik. Auf eine diesbezügliche Anfrage der Blauen seien aber nur dürftige Antworten ohne jegliche Aufschlüsselung mit Zahlen gekommen, meinte Kowarik gegenüber ORF.at. Jetzt soll das Kontrollamt prüfen. Es sollen Kosten und Medienpartner untersucht und auch die ausgelagerten Betriebe und Unternehmungen entsprechend unter die Lupe genommen werden. So erhofft sich die FPÖ Transparenz bei der Inseratenflut.

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