Ägyptischer Werbespot warnt vor westlichen Agenten

20. Juni 2012 - 10:21

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Naher Osten

Ägypten ist auch nach dem knappen Wahlsieg des Muslimbruders Mohammed Mursi bei der präsidentenwahl in zwei Lager gespalten. Islamisten und Demokraten ringen um die Macht. Zumindest eines scheint die Kontrahenten zu einen: die Furcht vor westlichen Agenten. In einem Werbespot wurde die Bevölkerung vor allzu großer Offenheit gegenüber Ausländern gewarnt. Jeder Ausländer könne ein Feind sein.

Krieg gegen den Iran: Cyberwar statt Bombenteppich

19. Juni 2012 - 9:19

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Naher Osten

Die Ära des Cyberkrieges hat begonnen. Neben zivilen Guerillas wie Anonymus setzen auch Staaten und ihre Geheimdienste auf die Waffe Internet. Der FLAME-Virus, eine US-amerikanisch-israelische Entwicklung, beeinträchtigte das iranische Atomprogramm. Doch FLAME kämpfte nicht alleine. Sein Schwestervirus Stuxnet richtete ebenfalls erheblichen Schaden an und stammt von denselben Entwicklern, wie der Hersteller der Antivirussoftware Kaspersky bekanntgab.

Die FLAME-Familie

Beschmierten orthodoxe Juden Yad Vashem?

18. Juni 2012 - 9:42

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Naher Osten

An der israelischen Holocaust-Gedenkstädte Yad Vashem sind vor einer Woche extrem antizionistische Schmierereien entdeckt worden. Darin wird den Zionisten vorgeworfen, dass sie den Holocaust unterstützt hätten, weil ohne diesen die Gründung Israels angeblich nicht möglich gewesen wäre. Die Täter hinterließen zehn Slogans in hebräischer Sprache:

Islamismus in der Türkei auf dem Vormarsch

17. Juni 2012 - 9:02

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Türkei

Diplomaten der EU zeigen sich Ankara gegenüber besorgt über neue Maßnahmen zur Förderung des Islam und zur Einschränkung der Grundfreiheiten. Zuletzt hat EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle auf diese Probleme hingewiesen, als er zu Gesprächen über einen Türkei-Beitritt in Istanbul war. Der türkischen Regierung wird vorgeworfen, politische Gegner mit Verschwörungstheorien zu kriminalisieren.

Kritik an U-Boot-Deal: SPD bricht mit der Tradition Willy Brandts

10. Juni 2012 - 9:12

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Naher Osten

Immer mehr Details um deutsch-israelische Rüstungsgeschäfte wurden bekannt. Schon in der Vergangenheit soll die Bundesregierung wesentlich daran beteiligt gewesen sein, Israel zur Atombombe zu verhelfen. Kanzlerin Angela Merkel bekannte, "die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin nicht verhandelbar". Diese Prämisse lag auch der geplanten Lieferung dreier in Deutschland gefertigter U-Boote zugrunde. Bezeichnenderweise stellen sich die Sozialdemokraten gegen diese Unterstützungsmaßnahme.

Überparteiliches Agreement

Indonesien rüstet auf: Deutsche Panzer gegen Islamisten

6. Juni 2012 - 19:38

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Asien

Indonesien rüstet auf. Im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen sollen 100 Stück des deutschen Kampfpanzers Leopard 2 eingesetzt werden. Grüne und Die Linke wetzen bereits die Messer im Bundestag. Angela Merkel kommt der Zeitpunkt ungelegen – vor einem Jahr war die Bundesregierung für ein umstrittenes Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien in die Kritik geraten.

Linke Mobilmachung

Afghanistan: Regierung, NATO und Taliban schützen Gaslieferungen

3. Juni 2012 - 23:30

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Asien

Afghanistan ist ein Brennpunkt der internationalen Politik. Jetzt soll eine mehrere Milliarden US-Dollar teure Pipeline errichtet werden. Erdgas aus Turkmenistan soll über den Krisenstaat nach Pakistan und Indien transportiert werden. Ein Abkommen mit den fundamentalistischen Taliban soll Sicherheit garantieren.

Gas für Asien

Deutsche Israelhilfe: U-Boote als Versicherung gegen den Iran

3. Juni 2012 - 22:56

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Naher Osten

Über den Konflikt mit dem Iran dringen immer weitere Informationen ans Tageslicht. Wie Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, rüstet Israel seine U-Boote mit Atomwaffen aus. Die Boote der Dolphin-Klasse gelten als hochmodern und stammen aus Deutschland. Sie können kaum geortet werden und erweitern Israels Möglichkeiten im Streit um das iranische Atomprogramm.

Tibet-Initiative übt heftige Kritik an China-Anwalt Zanger

30. Mai 2012 - 0:34

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China

Rechtsanwalt Georg Zanger ist ein Mann, dem Menschenrechte ein hohes Gut sind. Beispielsweise engagiert er sich für die Rechte so mancher Asylwerber, etwa eines jungen Mannes aus Guinea, für den er alle Hebel in Bewegung setzt, bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Am heutigen 30.

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