Vor 100 Jahren stellte das Staatsgebiet der heutigen Türkei einen ethnischen Fleckerlteppich dar, in dem das Volk der herrschenden Osmanen, die Türken, nur eines von vielen war. 1922 wurden die Griechen vertrieben. Das zweite größere christliche Volk unter den 10 Millionen Einwohnern, die Armenier, kamen bereits sieben Jahre zuvor unter die Räder. Beim Versuch, diese uralte Kulturnation auszurotten, wurden 1,5 Millionen Menschen ermordet. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) lud zum Gedenktag und auch die FPÖ stellte sich ein.