
Zwölf Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen, Serbien den Status eines Beitrittskandidaten zur Europäischen Union zuzuerkennen. Die Nachricht löste in Belgrad keinen Jubel aus. Denn aus den vor einigen Monaten in Aussicht gestellten Beitrittsverhandlungen ist nichts geworden. Der Vorschlag aus Brüssel ist überdies an Bedingungen geknüpft. So muss die Regierung in Belgrad zunächst die von der EU betreuten Vermittlungsgespräche über diverse Streitpunkte mit dem, von Serbien als abtrünnige Provinz betrachteten, Kosovo wieder aufnehmen, die wegen der jüngsten Spannungen eingefroren wurden. Bereits erreichte Vereinbarungen seien zudem umsetzen, so EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle.
Kommentar von Zwölf Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen, Serbien den Status eines Beitrittskandidaten zur Europäischen Union zuzuerkennen. Die Nachricht löste in Belgrad keinen Jubel aus. Denn aus den vor einigen Monaten in Aussicht gestellten Beitrittsverhandlungen ist nichts geworden. Der Vorschlag aus Br&uum