Nachträgliche Ausschreibung des ORF-Büroleiterpostens durch Wrabetz

29. Dezember 2011 - 9:38

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ORF

Alexander Wrabetz Zu einer Realsatire der Sonderklasse gerät die Bestellung des neuen Büroleiters in der ORF-Generaldirektion. Während Generaldirektor Alexander Wrabetz bereits am 23. Dezember bekanntgegeben hatte, dass der Fraktionsführer des SPÖ-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat, Niko Pelinka, ab 1. Jänner 2012 „Kabinettschef“ im ORF werden soll, erfolgte am 28. Dezember die nachträgliche Ausschreibung dieser Position. Damit macht man offensichtlich eine Rolle rückwärts, da die bereits zugesagte Bestellung nun doch einem formalisierten Verfahren  unterzogen werden muss.

SPÖ-Günstling Niko Pelinka wird ORF-Politkommissar

24. Dezember 2011 - 8:01

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ORF

Niko PelinkaEinen Tag vor Weihnachten wurde ein neuer Akt der Berlusconisierung der österreichischen Medienlandschaft gesetzt. Hauptakteure dabei sind der von der SPÖ gestellte Generaldirektor der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ORF und sein zukünftiger Büroleiter Niko Pelinka, bisher Fraktionsführer der SPÖ im ORF-Stiftungsrat. Bereits rund um die Neubestellung von Alexander Wrabetz im August 2011 waren Gerüchte laut geworden, dass der Preis für die Unterstützung seiner Person ein Posten für einen hochrangigen SPÖ-Funktionär in seinem Umfeld sei. Seit dem 23. Dezember 2011 ist klar, dass Niko Pelinka diese Position einnehmen wird.

Geschmacklos: Haider mit Diktator Kim Jong-il verglichen

21. Dezember 2011 - 16:24

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Fernsehen

RafreiderKurz vor Weihnachten liegen die Nerven mancher Redakteure und Moderatoren offenbar blank. In manchen Zeitungen wird immer noch versucht, den Investmentbanker, der angeblich Eiswürfel und eine Wurstsemmel auf FPÖ-Chef HC Strache geworfen haben soll, als friedlichen Familienvater und vermeintliches Opfer der Affäre hinzustellen. Und im ORF wollte ZIB-24-Moderator Roman Rafreider besonders witzig zu sein und verglich Jörg Haider mit dem verstorbenen Diktator Nordkoreas.

Deutscher Medienpreis für Hass-Rapper Bushido

14. November 2011 - 9:08

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Fernsehen

Bushido

Dem deutsch-tunesischen Skandalrapper Bushido (33) wurde bei der Verleihung des deutschen Medienpreises vergangenen Donnerstag in Wiesbaden ein goldenes „Bambi“ in der Kategorie „Integration“ zuteil. Seither kochen die Gemüter bei Prominenten aus Politik und Gesellschaft hoch. Grundtenor der Kritik ist, ob eine solche Auszeichnung für einen wegen mehrfacher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen gewaltverherrlichenden Aussagen bekannt gewordenen Sprechsänger angemessen sei.

Grüne Langthaler erhielt 30.000 Euro vom ORF für Studie

7. November 2011 - 8:18

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ORF

Monika LangthalerAlle waren sie gekommen, die Starjournalisten des ORF, als die ehemalige Grün-Abgeordnete Monika Langthaler 2010 zur 10-Jahres-Feier ihrer Firma Brainbows geladen hatte: Peter Resetarits, Tarek Leitner, Claudia Reiterer oder Waltraud Langer. Claudia Reiterer durfte sogar durch den festlichen Abend führen, kein Wunder, ist sie doch die Ehefrau des ehemaligen Grün-Kommunikationschefs und Langthaler-Geschäftspartners Lothar Lockl. Und von der Videoleinwand war Ingrid Thurnher als ZiB-Moderatorin zugeschaltet, um vor dem ORF-Design der ZiB eine Geburtstagssendung für Freundin Monika Langthaler zu moderieren. Ein Video, das vor wenigen Tagen, als daran von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl politische Kritik geübt wurde, auf wundersame Weise von der Homepage von Brainbows verschwand. 

ORF bejubelt „Graues Wölfchen“ als Integrations-Vorbild

23. Oktober 2011 - 10:41

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ORF

Sag's MultiBei der jeden Sonntag am frühen Abend ausgestrahlten ORF-Sendung „Österreich-Bild“ war vor einer Woche das Landesstudio Wien an der Reihe. Es präsentierte den Redewettbewerb „Sag´s Multi“ für migrantische Schüler. Bei der Porträtierung eines Ausgezeichneten geizte dieser nicht mit Symbolen der Grauen Wölfe. So stellen sich offenbar der Staatsfunk und die Wettbewerbs-Veranstalter vom „Verein Wirtschaft für Integration“ Österreichs Zukunft vor.

ORF wusste über radikale Ausrichtung des eingegadenen Islamisten

22. Oktober 2011 - 12:55

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ORF

BildShaker Assem, Vertreter der radikalislamistischen, antidemokratischen Organisation Hizb ut-Tahrir, hatte in der ORF-Sendung Club 2 die Gelegenheit, die Ansichten seiner weltweit handelnden Gruppe offen zu präsentieren. Der Sendungsverantwortliche Robert Stoppacher verteidigte die Entscheidung mit der Argumentation, Assem sei "als ein Vertreter einer ausgeprägt konservativen Auslegung des Islam eingeladen" worden. Allerdings hatte Assam bereits im Jänner seine Auslegung weniger als "ausgeprägt konservativ" denn als schlichtweg antidemokratisch erklärt - in einem Interview mit der Club 2-Moderatorin Corinna Milborn, zugleich stellvertretende Chefredakteurin vn NEWS.

ORF bietet Plattform für radikalen Islamisten

15. Oktober 2011 - 0:58

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ORF
Bild: 
CC BY-SA 2.0)" />
Demonstranten mit der Dschihad-Fahne bei einer von Hizb ut Tahrir
organisierten Kundgebung in der Palästinenser-Hauptstadt Ramallah.
Foto: ramallah1222007 / flickr (CC BY-SA 2.0)

Hizb ut TahrirDie ORF-Verantwortlichen hätten nur Unzensuriert.at lesen müssen vor knapp drei Wochen, um zu wissen, wer Shaker Assem und seine Partei „Hizb ut Tahrir“ sind. Damals berichteten wir über deren Teilnahme an einer Demonstration vor der syrischen Botschaft in Wien: Dschihad-Fahnen wurden geschwenkt und Forderungen nach Einführung des Kalifats erhoben. Die ORF-Redakteure hätten aber auch zu Beginn des Jahres das Magazin NEWS lesen können, wo Shaker Assem in gewählten Worten ausführte, warum Demokratie und Wahlen nichts für einen braven Muslim sind und Ehebrecher mit dem Tod bestraft werden sollen.

Neuer Skandal: ORF-Brachialkomiker verhöhnen Todkranke

9. Oktober 2011 - 12:12

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ORF

Stermann & GrissemannDie deutsch-österreichischen Brachialkomiker Stermann und Grissemann haben wieder zugeschlagen. Mussten die Fernsehzuschauer bislang schon geschmacklose Witze über den mysteriösen Todesfall des Kärntner Politikers Jörg Haider oder über Missbrauchsfälle der katholischen Kirche ertragen, wurden in der letzten Sendung von „Willkommen Österreich“ am Donnerstag sogar Todkranke verhöhnt.

Im Zweifel dafür: Ahnungslose Abgeordnete verteilten Milliarden

2. Oktober 2011 - 6:31

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Fernsehen
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Deutschland und Österreich haben mit großer Mehrheit der Aufstockung des Euro-Rettungsschirms EFSF zugestimmt. Die Parlamentsabgeordneten haben die Verantwortung für Haftungen in der Höhe von 211 bzw. 21,6 Milliarden Euro übernommen. Dass viele von ihnen in Berlin nicht einmal ansatzweise wussten, was sie taten, deckte das ARD-Magazin Panorama auf.

Über den Wissensstand der österreichischen Abgeordneten kann nur spekuliert werden, weil sich hierzulande keine ähnlich couragierten Reporter fanden.

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