Rot-grüne Koalition der teuren Absichten

29. November 2010 - 12:42

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Wien 2010

Regierungsprogramm Wien

Für Österreich ist die rot-grüne Koalition ein absolutes Novum, in anderen Millionenstädten Europas existiert diese Partnerschaft schon seit vielen Jahren. Ob sich die Aufgaben von solch einwohnerstarken Metropolen allerdings auf wenigen Seiten Papier zusammenfassen lassen, ist fraglich. Gerade einmal 77 Seiten umfasst die Koalitionsvereinbarung zwischen Rot und Grün in Wien für die Jahre 2010 bis 2015.

Wer glaubt, die Schmalspurvariante hätte dafür inhaltlich einiges zu bieten, der irrt. Das Papier enthält überwiegend Absichtserklärungen und lässt viele Fragen offen. Unangenehme Punkte werden im Regierungsübereinkommen erst gar nicht angesprochen.

Wo Grün regiert, kriselt es

16. November 2010 - 12:23

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Wien, Parteien, Wien 2010

Michael Häupl und Maria VassilakouRot-Grün in Wien ist eine Koalitionspremiere auf Landesebene. Eine andere Regierung mit den Grünen findet sich sonst nur in Oberösterreich, wo die Pühringer-ÖVP seit sieben Jahren mit der Anschober-Partei zusammenarbeitet. Die Resultate dort sind allerdings bescheiden, was sich auch im Wahlergebnis zeigt. Während die Grünen bei den Landtagswahlen 2009 im Vergleich zu 2003 nur um mickrige 0,1 Prozentpunkte zulegen konnten, steigerten sich die Freiheitlichen auf beachtliche 15,3 Prozent.

Grüne Krise in Graz und Bregenz

Ein ähnlicher Trend ist auch in Graz bemerkbar, wo Lisa Rücker von den Grünen seit 2008 mit Siegfried Nagl von der ÖVP koaliert. Zwar gewannen die Grünen bei der Gemeinderatswahl 2008 noch 6,3 Prozent dazu, eine Umfrage vom Juni dieses Jahres zeigt aber schon, dass diese Partnerschaft wenig fruchtbringend ist. Fast zwei Prozentpunkte hat die Öko-Partei seitdem eingebüßt.

Ab sofort bestellen: Unzensuriert Jahrbuch 2010

8. November 2010 - 12:08
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Unzensuriert Jahrbuch 2010Die Unzensuriert-Redaktion fasst auch heuer die wichtigsten Themen des Jahres kompakt zusammen. Mit klarem Blick und ohne die einengenden Fesseln der Political Correctness erzählt es auf knapp 300 Seiten die wichtigsten Geschichten des politischen Jahres. Schon jetzt kann das Unzensuriert Jahrbuch 2010 im Unzensuriert-Laden oder per Mail unter verein@unzensuriert.at zum Einzelpreis von 10 Euro vorbestellt werden. (Mengenrabatte: ab 10 Stück - 20 %; ab 50 Stück - 50%) Ab 1. Dezember wird es ausgeliefert und kommt somit rechtzeitig für jede Weihna" />
Die Unzensuriert-Redaktion fasst auch heuer die wichtigsten Themen des Jahres kompakt zusammen. Mit klarem Blick und ohne die einengenden Fesseln der Political Correctness erzählt es auf knapp 300 Seiten die wichtigsten Geschichten des politischen

Wiener Grüne lassen ihr Zugpferd Van der Bellen im Stall

27. Oktober 2010 - 15:34

In nur einer Woche soll die anvisierte Koalition aus SPÖ und Grünen stehen. Die Verhandlungsteams sind bereits nominiert. Eine prominenten Mann sucht man darin vergebens: Alexander Van der Bellen (Bild rechts), der mit mehr als 10.000 Vorzugsstimmen auf Platz eins der Liste sprang und damit auch die Niederlage seiner Partei in Grenzen hielt, wird keines der neun Kapitel verhandeln.

ATV-Fragesteller entpuppt sich als Radikalmoslem

26. Oktober 2010 - 21:27
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Wahl-Konfrontation des österreichischen Privatsenders ATV in der Wiener Stadthalle wenige Tage vor dem 10. Oktober allemal. Unterschied sich doch das Format der Diskussion wesentlich von den bekannten Pro-und-Contra-Leiern aus dem öffentlichen Rundfunk. Die vier Spitzenkandidaten bekamen Fragen zu bestimmten Themenblocks gestellt und mussten diese vor 2.000 Parteianhängern in prägnanter Form beantworten. Wer Wuchteln brachte, hatte den frenetischen Applaus sicher.

SukGewürzt wurde das eigentlich amerikanische TV-Format durch Videoeinspielungen von Otto-Normalbürgern, die ebenfalls Fragen an die Politiker stellen durften. Zum Thema „" />

Spannend war die Wahl-Konfrontation des österreichischen Privatsenders ATV in der Wiener Stadthalle wenige Tage vor dem 10. Oktober allemal. Unterschied sich doch das Format der Diskussion wesentlich von den bekannten Pro-und-Contra-Leiern aus dem öffentlichen Rundfunk. Die vier Spitzenkandidaten bekamen Fragen zu bestimmten Themenblocks gestellt und mussten diese vor 2.000 Parteianh

Spannend war die Wahl-Konfrontation des österreichischen Privatsenders ATV in der Wiener Stadthalle wenige Tage vor dem 10. Oktober allemal. Unterschied sich doch das Format der Diskussion wesentlich von den bekannten Pro-und-Contra-Leiern aus dem öffentlichen Rundfunk. Die vier Spitzenkandidaten bekamen Fragen zu bestimmten Themenblocks gestellt und mussten diese vor 2.000 Parteianhängern in prägnanter Form beantworten. Wer Wuchteln brachte, hatte den frenetischen Applaus sicher.

Wie sieht die türkische Regierung die Wiener Wahlen?

20. Oktober 2010 - 12:37

Wien-Donaustadt und der ahnungslose Bürgermeister

16. Oktober 2010 - 18:37

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Wien, Wien 2010, Zuwanderung
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Ausländeranteil von 3-4 Prozent“. Es ist erschütternd, wie wenig Häupl über seine Stadt weiß…

Müllverbrennungsanlage Rinterzelt in Wien-DonaustadtDer 22. ist der östlichste und flächenmäßig größte Bezirk Wiens. Trotz des belebten Donauufers mit UNO-City, vereinzelten Hochh" />

SP-Bürgermeister Michael Häupl hat seine Wahlanalyse noch nicht abgeschlossen, aber eines ist für ihn bereits fix: Die Niederlage habe nichts mit dem Ausländerthema zu tun. Als Beweis führte er in den letzten Tagen gegenüber Medien den 22. Bezirk Donaustadt ins Treffen. Dort habe die SP fast 10 Prozent verloren, bei einem „Ausländeranteil von 3-4 Prozent&ld

SP-Bürgermeister Michael Häupl hat seine Wahlanalyse noch nicht abgeschlossen, aber eines ist für ihn bereits fix: Die Niederlage habe nichts mit dem Ausländerthema zu tun. Als Beweis führte er in den letzten Tagen gegenüber Medien den 22. Bezirk Donaustadt ins Treffen. Dort habe die SP fast 10 Prozent verloren, bei einem „Ausländeranteil von 3-4 Prozent“. Es ist erschütternd, wie wenig Häupl über seine Stadt weiß…

Rote schwenken nach der Wahl auf FPÖ-Linie

13. Oktober 2010 - 9:27
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ZIB-2-Interview am Montag, was denn alles an – für alle „Normalsterbliche“ – offensichtlichen Problemen seitens der Wiener SPÖ verdrängt worden war. Der ehemalige Redakteur der „Arbeiter-Zeitung“ und später des ORF, Ulrich Brunner, schreibt einen Gastkommentar in der Presse unter dem Titel „Alles nur Faschisten?“, zu dem man ihn nur beglückwünschen kann, weil er so sehr den Punkt trifft.

BildNach der Wahl kommen auch Sozialdemokraten drauf, das" />

Der prominente Wiener Sozialdemokrat Hannes Swoboda (Bild) erklärte im ZIB-2-Interview am Montag, was denn alles an – für alle „Normalsterbliche“ – offensichtlichen Problemen seitens der Wiener SPÖ verdrängt worden war. Der ehemalige Redakteur der „Arbeiter-Zeitung“ und später des ORF, Ulrich Brunner, schreibt ei

Der prominente Wiener Sozialdemokrat Hannes Swoboda (Bild) erklärte im ZIB-2-Interview am Montag, was denn alles an – für alle „Normalsterbliche“ – offensichtlichen Problemen seitens der Wiener SPÖ verdrängt worden war. Der ehemalige Redakteur der „Arbeiter-Zeitung“ und später des ORF, Ulrich Brunner, schreibt einen Gastkommentar in der Presse unter dem Titel „Alles nur Faschisten?“, zu dem man ihn nur beglückwünschen kann, weil er so sehr den Punkt trifft.

Fünf Haupterkenntnisse aus der Wien-Wahl

13. Oktober 2010 - 8:01

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Wien 2010
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Kanal-Comic kann sich die FPÖ nur artig bedanken.

2.) Anbiederung an die machthabenden Missstandsverteidiger bringt ebenso wenig. Die Möchtegern-Vizebürgermeisterinnen Christine Marek (VP) und Maria Vassilakou (Grüne) dürfen sich da" />

Das vorläufige Endergebnis in Mandaten lautet: SP 49 (-6), FPÖ 27 (+14), VP 13 (-5), Grüne 11 (-4). Am kommenden Montag werden noch jene Wahlkarten ausgezählt, die bis dahin eintreffen. Ungeachtet etwaiger weiterer Veränderungen lassen sich aber schon jetzt fünf Schlüsse ziehen. 1.) Hass und Hetze bringen nichts. Weder das Schüren von Ängsten („Ihre Gemeindewohnung könnte schon bald verkauft werden!“) noch diverse Kampagn

Das vorläufige Endergebnis in Mandaten lautet: SP 49 (-6), FPÖ 27 (+14), VP 13 (-5), Grüne 11 (-4). Am kommenden Montag werden noch jene Wahlkarten ausgezählt, die bis dahin eintreffen. Ungeachtet etwaiger weiterer Veränderungen lassen sich aber schon jetzt fünf Schlüsse ziehen.

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