Wiener Sprachblätter halten Sprachtraditionen hoch

8. Oktober 2012 - 13:30

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Der Verein „Muttersprache“ widmet sich einer höchst verdienstvollen Aufgabe, dem Erhalt und der Pflege der deutschen Muttersprache. In einer Welt, die gegenwärtig von Traditionsverlust und Kulturlosigkeit geprägt ist und dem Götzenbild der Globalisierung und des „Multikulturalismus“ huldigt, ist die Übernahme eines solchen Auftrages umso ehrenwerter. Mit der Vierteljahresschrift Wiener Sprachblätter setzt sich der Verein für gutes Deutsch und die abendländische Sprachkultur ein. Gegründet 1949, blickt der Verein auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück.

Bundeshymne durch Urheberrecht und Strafrecht geschützt

9. August 2011 - 11:30

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Siegessicher gaben sich Ex-ÖVP-Frauenchefin Maria Rauch-Kallat und ihre linken Mitstreiterinnen von SPÖ und Grünen anlässlich der Einbringung eines Antrags zur „gendermäßigen“ Abänderung der österreichischen Bundeshymne. Damals ging man davon aus, dass es mit einem Mehrheitsbeschluss im Nationalrat getan sei, und die Bundeshymne wäre geändert. Doch die „fortschrittlichen“ Damen könnten die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben, und der heißt „Urheberecht“.

Renaissance der Monarchisten nach Habsburg-Begräbnis?

16. Juli 2011 - 9:16

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Sissi und Franz JosephDurch den Tod von Otto Habsburg und das heutige Begräbnis in der Kapuzinergruft in Wien ist mit einem Mal die Monarchie als Staatsform wieder in aller Munde. Österreich, das über Jahrzehnte fast ausschließlich durch ein rot-schwarzes Machtkartell regiert wird, ist politik- und damit auch systemmüde geworden. Angesichts der bescheidenen Leistungen der aktuell amtierenden Bundesregierung Faymann/Spindelegger und eines Schweige-Bundespräsidenten Fischer fragen sich gar nicht wenige Bürgerinnen und Bürger, ob nicht eine Wiedereinführung der Monarchie in einer modernisierten Form ein Ausweg wäre.

Hymnenstreit: Eine unendliche Geschichte seit 1918

14. Juli 2011 - 9:21

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BildAktuell wird die österreichische Bevölkerung wieder einmal mit dem Thema „Hymnenstreit“ beschäftigt. Die Uraltmultifunktionärin Maria Rauch-Kallat hat ihrer eigenen Partei ÖVP und dem Österreichischen Parlament quasi als Abschiedsgeschenk die Diskussion um eine Änderung der aktuellen Bundeshymne hinterlassen. Diese hat aber keineswegs Neuigkeitswert, flackert sie schon seit 1918 immer wieder auf. Von der immer noch geliebten österreichischen Kaiserhymne bis zur aktuellen Hymne gab es Vorschläge und Auseinandersetzungen um das „erste Lied“ im Staate Österreich.

Republikanischer Club gegen feierliches Habsburg-Bergäbnis

14. Juli 2011 - 8:31

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BildDer „Republikanische Club“ kritisiert in einer Aussendung vom 12.Juli 2011 die Teilnahme des offiziellen Österreichs an den Trauerfeierlichkeiten für Dr. Otto Habsburg. So artikulierten die „Republikaner“ Verwunderung, „wenn höchste Amtsträger der Republik erklären, nicht als Privatpersonen, sondern in ihren öffentlichen Funktionen an der Beisetzung teilnehmen und dabei die Republik vertreten zu wollen, zumal der Verstorbene in der Republik Österreich keine öffentlichen Ämter und Funktionen ausgeübt hat“. Offensichtlich passt diesem Verein die Haltung des offiziellen Österreichs nicht, sich mit der Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten auch insgesamt vor der österreichischen Geschichte und der Rolle der Familie Habsburg zu verneigen.

SPÖ hofiert Schwarzenegger, den alten Sozialistenhasser

23. Juni 2011 - 1:25

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Arnold SchwarzeneggerPolitische Beobachter mit Langzeitgedächtnis trauen ihren Augen nicht, wenn sie derzeit die Bilder von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und SPÖ-Bundespräsident Heinz Fischer mit dem republikanischen Ex-Gouverneur von Kalifornien und gebürtigen Steirer Arnold Schwarzenegger in den Medien sehen. Bemüht, etwas internationalen Glanz in die ansonsten weltpolitisch dauerhaft verwaisten Räumlichkeiten der Präsidentschaftskanzlei und des Bundeskanzleramtes zu bekommen, sind frühere Grundsätze scheinbar vergessen.

Budgetbombe: FPÖ fordert „Österreich-Dialog“

1. November 2010 - 20:31

Ist das neue Belastungs-Sparpaket doch nicht in Stein gemeißelt, wie es uns Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) weismachen wollen? Weil die Welle der Kritik am geplanten Budget kein Ende nimmt, wird es demnächst Gespräche mit Vertretern der Familien, Kirchen und Universitäten geben

Rotes Wien lässt Donauschwabenplatz zu Hundeklo verkommen

30. September 2010 - 8:34
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Anerkennung. Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf und FPÖ-Vertriebenensprecherin Anneliese Kitzmüller gaben zu diesem Thema ein Buch heraus und stellten es vor. Mit der Anerkennung durch die Stadt Wien und ihre großteils roten Funktionäre ist es hingegen nicht weit her: Sie lassen den Donauschwabenplatz in Wien-Floridsdorf zum Hundeklo verkommen.

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Erst vor zwei Tagen zollte das Parlament den heimatvertriebenen und ihren großartigen wirtschaftlichen Leistungen Anerkennung. Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf und FPÖ-Vertriebenensprecherin Anneliese Kitzmüller gaben zu diesem Thema ein Buch heraus und stellten es vor. Mit der Anerkennung durch die Stadt Wien und ihre großteils roten Funktionäre ist es hingegen nicht weit her: Sie lassen den Donauschwabenplatz in Wien-Floridsdorf zum Hundeklo verkommen.

Parlament: Anerkennung für die Leistungen der Vertriebenen

29. September 2010 - 9:41

Sie kamen nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf Pferdewagen, in Güterwaggons oder einfach zu Fuß nach Österreich - hunderttausende Menschen deutscher Muttersprache, die nach dem Ende des 2. Weltkriegs aus ihrer angestammten Heimat in Südost- oder Osteuropa vertrieben wurden. Viele von ihnen haben unter schwierigsten Umständen - bürokratischen Hürden und mannigfachen Benachteiligungen - ihr Schicksal gemeistert, es mit Fleiß und Können zu Ansehen und Wohlstand gebracht und in einer bedeutenden Weise zum Wiederaufbau Österreichs beigetragen.

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