Verfassungsgerichtshof verurteilt Gesetzesbruch der Wirtschaftskammer

29. März 2013 - 23:00

Der Verfassungsgerichtshof hat nun nach knapp drei Jahren Teile der 2010 stattgefundenen Wiener Wirtschaftskammerwahlen aufgehoben. Grund dafür waren waren massive Verstöße gegen die Wahlordnung. Diese waren sowohl von der vom ÖVP-Wirtschaftsbund dominierten Wirtschaftskammer als auch vom Wirtschaftsministerium als Aufsichtsbehörde „pardoniert“ worden.

Wahlbetrug: Jetzt ist die Staatsanwaltschaft am Zug

15. September 2011 - 9:34

Bei der Wirtschaftskammerwahl in Wien soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Beschwerdeführer sprechen von Wahlbetrug und Manipulation. Daher hat die wahlwerbende Gruppe der FPÖ pro Mittelstand ein Verfahren beim Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMW) angestrengt. Doch das Ministerium setzte das Verfahren jetzt aus.

Wirtschaftskammer-Wahlrecht widerspricht allen Grundsätzen

1. März 2010 - 12:17

Noch bis Dienstag laufen in Wien die Wirtschaftskammer-Wahlen. Neben den zahlreichen Skandalen, die schon im Vorfeld bekannt geworden sind, lohnt sich auch ein Blick auf das Wahlrecht. Mit Demokratie und den verfassungsgemäßen Anforderungen hat es wenig zu tun.

Wirtschaftskammer: Schwarz-rotes Ringen um türkische Stimmen

24. Februar 2010 - 12:20

Wirtschaftskammer: Glanz und Glamour statt KMU-Förderung

24. Februar 2010 - 9:42

Von den rund 560.000 Mitgliedschaften in der Wirtschaftskammer bestehen alleine 115.000 in Wien. Das macht die Wirtschaftskammer in der Bundeshauptstadt wohl zur attraktivsten Standesvertretung für Funktionäre und solche, die es werden wollen. Es winkt ein sorgenfreies Leben in den zahlreichen Apparaten und Organisationen der Kammer.

Wirtschaftskammer: Was wird hier überhaupt gewählt?

23. Februar 2010 - 6:27

Ende Februar bis Anfang März finden die österreichischen Wirtschaftskammerwahlen statt. Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer ist derzeit für alle Unternehmer Pflicht, das Kammerwesen seit kurzem sogar im Verfassungsrang. Somit kann man die Wirtschaftskammer als zwangskorporativen Selbstverwaltungskörper bezeichnen. Die regionale Organisation geschieht über die Landeskammern, die übergeordnete Wirtschaftskammer soll das Vorgehen koordinieren.

Wirtschafts-Sozialisten werben auf Türkisch - bei Nicht-Türken

21. Februar 2010 - 21:43
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offiziellen Amtssprachen soweit beherrschen, dass sie die Wahlwerbung der SP verstehen könnten.

Dass vor allem die SPÖ auf die neuen Mitbürger in ihren Landessprachen zugeht, ist altbekannt. Massenzuwanderung muss sich schließlich wenigstens bei Wahlen lohnen. Lustig wird es dort, wo die übereifrigen Werbefritzen Kammermitglieder nach dem Klang ihres Namens anschreiben. Da flattern die türkischen Briefe dann auch bei Unternehmern ganz ohne oder aber mit anderem Migrationshintergrund, vielleicht sch" />

Die SPÖ-Organisation „Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband“ schickt anlässlich der staatlichen (!) Wirtschaftskammer-Wahl an die Kammermitglieder Wahlwerbung in türkischer Sprache. Offenbar gehen unsere Wirtschafts-Sozialisten davon aus, dass nicht alle wahlberechtigten Mitglieder der staatlichen Kammerorganisation zumindest eine der offiziellen Amtssprachen soweit beherrschen,

Die SPÖ-Organisation „Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband“ schickt anlässlich der staatlichen (!) Wirtschaftskammer-Wahl an die Kammermitglieder Wahlwerbung in türkischer Sprache. Offenbar gehen unsere Wirtschafts-Sozialisten davon aus, dass nicht alle wahlberechtigten Mitglieder der staatlichen Kammerorganisation zumindest eine der offiziellen Amtssprachen soweit beherrschen, dass sie die Wahlwerbung der SP verstehen könnten.

WK-Wahl: Der Mann fürs Grobe holt die Wahlkarte ab

20. Februar 2010 - 19:16

Die Wirtschaftskammer-Wahl hat mit Demokratie nur ganz entfernt zu tun. Da gibt es Fachgruppen mit einem Mitglied, das sich selbst zum Mandatar und Vorsitzenden wählt. Da gibt es eine Wahlkommission, die bestimmt, auf welcher Liste Kandidaten antreten dürfen - notfalls auch gegen den Willen dieser Unternehmer. Da wird Kandidaten - also passiv Wahlberechtigten - das aktive Wahlrecht verweigert. Und neuerdings werden von "Wirtschaftskammer-Funktionären" auch Wahlkarten aus Lokalen abgeholt.

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