EZB – die europäische Deponie für Finanzmüll?

Diesmal hat der bekannte Buchtitel Erich-Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ keine Gültigkeit. Frankeich exportiert nämlich seit neuestem nicht nur guten Wein und technisch anfällige Automobile, sondern auch schrottreife Wertpapiere, „Toxic Papers“ genannt.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, hat die Europäische Zentralbank innerhalb einer Woche 25 Milliarden Euro alleine für griechische Staatsanleihen ausgegeben. Diese massiven Käufe halten den Kurs der Bonds künstlich auf hohem Niveau. Cui bono, könnte man sich fragen.


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Französische Banken verkaufen ihre griechischen (Schrott-)Anleihen zu diesem künstlich gestützten Kurs. Im Gegensatz zum deutschen Finanzminister, der „seine“ Banken verpflichtet hat, griechische Bonds bis Mai 2013 zu halten, erlaubt ihnen das der französische Amtskollege. Vermutungen werden laut, wonach es sich um ein fränkisches Komplott zwischen Nicalos Sarkozy und dem Chef der EZB, Jean-Claude Trichet, handle. Die Rechnung für diese finanzpolitische Art der „Müllentsorgung“ trägt vornehmlich die altbekannte Melkkuh Europas, die Bundesrepublik Deutschland. Sie hält 27 Prozent der Anteile an der EZB und ist damit zu diesem Prozentsatz am Finanzmüll und den daraus resultierenden Risiken beteiligt.
 

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