35:0 für Österreichs Banken

In Zeiten der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika könnte man beinahe glauben, es handle sich um ein sensationelles Resultat – 35:0! Tatsächlich ist dieses Ergebnis mehr skandalös als sensationell, und es wird auch nicht in die Sport-, dafür aber in die Leidensgeschichte des Steuerzahlers Einzug finden.

Eine Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Gerhard Deimek ergab, dass Österreichs Banken im Zeitraum von 2002 bis einschließlich 2009 schlappe 2,9 Milliarden Euro Steuern an die Republik Österreich abgeführt haben. Die Bilanz des Jahres 2009 sieht für den Steuerzahler besonders ernüchternd aus: 35 Milliarden Euro Steuergeld für spekulationswütige Banken stehen Steuerleistungen von Finanzinstituten in Höhe von sage und schreibe Null gegenüber.

In der Person des Neffen und gescheiterten Finanzministers Josef Pröll wird dieses makabre Spiel mit unser aller Steuergeld zudem noch von einem "banklastigen" Schiri gepfiffen, der allen Vorstößen zum Vorteil des heimischen Steuerzahlers die rote Karte zeigt. Um mit den unvergessenen Worten Edi Fingers zu sprechen: "I werd narrisch!" – und Sie?

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