England – Algerien: Duell der Fliegenfänger

Nach dem Unentschieden gegen die USA steht England mächtig unter Zugzwang. Der Titelfavorit muss gegen die algerische Elf gewinnen, um in die K.o.- Fase zu gelangen. Heute um 20:30 in Kapstadt steigt die sngebliche Null-Migraten-Truppe England gegen den Migrations-Weltmeister Algerien in den Ring (Unzensuriert.at berichtete).

Robert Green - Tormann - EnglandNach den bisherigen Auftritten der Mannschaften könnte dieses Spiel auch Green gegen Chaouchi heißen. Nach dem schrecklichen Aussetzer des englischen Tormanns Green (Bild links) zum 1:1 gegen die USA folgte nur kurz darauf der Patzer des algerischen Schlussmannes, welcher den Slowenen zum glücklichen 1:0 Erfolg verhalf. Doch dies waren nur zwei von bereits fünf Tormannehlern aus der ersten Runde. Wird das eine Weltmeisterschaft der Fliegenfänger?

Viel Kritik geht in Richtung Adidas und des für die Fußballweltmeisterschaft erzeugten Balls namens „Jabulani“. Zahlreiche Beschwerden gab es bereits von Topspielern wie dem argentinischen Fußballwunder Lionel Messi und dem englischen Abwehrrecken Jamie Carragher. Jabulani - Ball - FIFA-WM 2010Der Ball sei laut Messi im Passspiel schwer zu kontrollieren und für die Tormänner unberechenbar. Carragher spricht sogar über einen Extra-Vorteil für die Deutschen, welche schon seit einem halben Jahr mit dem Ball spielen.

Ein weiterer Grund dafür kann auch der künstliche Rasen sein, der erst kurz vor der WM fertig verlegt wurde. Südafrika wurde zwar mit dem Bau der Stadien bis zur WM fertig, jedoch fehlte in den Stadien das satte Grün, und somit wurden erstmalig Stef Kranendijk und seine Firma „Desso Sport Systems“ beauftragt, einen künstlichen Rasen in den Stadien zu verlegen. Diverse Trainer gaben bereits heftige Kritik von sich, wonach das Spiel auf diesem Rasen nicht wiederzuerkennen sei. Und auch Algeriens Schlussmann wütete über die schlechten Bodenbedingungen.

Sei es nun der Ball, der Rasen oder auch die in manchen Köpfen herumgeisternde „andere“ Höhenluft – im Endeffekt spielt jeder unter denselben Bedingungen.

Fotos: Paul Blank / warrenski

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