Erfolg des parlamentarischen „Nord-Süd-Dialogs“ getrübt

Die Bekanntheit und Anerkennung des Projektes „Nord-Süd-Dialog“ sei sehr hoch, war in der im Februar/März 2010 in Wien und Maputo/Mosambik durchgeführten und von der Luitgard Matuschka AGEG erstellten Evaluierung des Projektes Parlamentarischer Nord-Süd-Dialog zu lesen.

„Ein sehr hoher Anteil, nämlich mehr als 90% der befragten Abgeordneten und MitarbeiterInnen des Nationalrats aus Österreich kennen und schätzen das Projekt“, so eine der Kernaussagen.

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In Wahrheit, so verrät eine Fußnote, waren 183 Fragebögen im Rahmen der Evaluierung ausgegeben worden, davon sind (lediglich) 60 beantwortete Fragebögen zurückgekommen. Der Rücklauf beträgt damit „beachtliche“ 33 Prozent. Davon haben 90 Prozent der Befragten, auf die Frage, ob Ihnen das Projekt bekannt sei mit „Ja“ geantwortet.

Dies weist darauf hin, dass die kontinuierliche Einbringung von Information, Stellungnahmen und Diskussionen zur Wahrnehmung des Projekts und zu einem (gesteigerten) Interesse an der entwicklungspolitischen Thematik bei bloß 30 Prozent aller österreichischen Parlamentarier beigetragen hat.

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