Kampf im Klassenzimmer: Realität nach Mitternacht

Durch verschiedene Ankündigungen aufmerksam gemacht, habe ich mir die Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“ angesehen in der ARD um 0.15 Uhr zur nachtschlafenden Stunde – und opfere eine weitere, um schriftlich zu verarbeiten, was dort gezeigt wurde.

Von Alexander Höferl

In einer Hauptschule in Essen werden die paar deutschen Schüler behandelt wie Aussätzige. Wenn die Klassenlehrerin, die sich weniger mit dem Lehrstoff als mit den Vorurteilen der Kinder auseinander setzen muss, die mannigfaltigen Konflikte zwischen den Kulturen in Diskussionen entschärfen will, drücken sich die Jugendlichen noch vergleichsweise gewählt aus – vor allem vor der Fernsehkamera – und gehen nicht mit Fäusten auf die Deutschen los. Aber schon da fallen Sätze, die einem jeden Glauben an die Möglichkeit einer Integration der muslimischen Zuwanderer nehmen.

Er hasst es, wenn Mädchen feiern gehen. Die Discos müssen alle zugemacht werden, sagt einer. Die deutschen Mädchen sind Schlampen, mit denen sich der Muslim vergnügt, bis er die Frau fürs Leben auserwählt. Wenn jemand mit einem muslimischen Mädchen schläft, muss er sie heiraten – wenn nicht, „dann knallen wir ihn ab, und sie auch.“ Alles eine Frage der Ehre, zu deren Beschreibung dem Sprücheklopfer allerdings kein Wort einfällt.

„Ich persönlich fühle mich in dieser Schule wie ein Ausländer“ sagt ein deutscher Junge, der regelmäßig verprügelt und als Rassist und Ausländerfeind beschimpft wird, weil er von den Klassenkollegen fordert, auch die deutsche Kultur anzuerkennen. Ein Mädchen ist den Weg des geringeren Widerstands gegangen. Sie ist zum Islam konvertiert und seit zwei Jahren mit einem Palästinenser liiert. Jetzt schämt sie sich, dass sich die anderen deutschen Mädchen so dreckig benehmen.

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Die Lehrerin will mit den Eltern der Zuwanderer-Kinder gar nicht mehr reden. Abgesehen davon, dass ihr viele Väter nicht die Hand geben, erleben die Jugendlichen enorme Gewalt, wenn die schulischen Leistungen nicht stimmen. Es werde mit Gegenständen auf sie eingeprügelt. Ein Junge musste eine Nacht lang vor der Haustüre schlafen, erzählt die Pädagogin.

Was soll man dazu sagen? Mich beschleicht eine ohnmächtige Wut – nicht auf die jungen Muslime, die nichts anderes kennen dürfen, sondern auf die Politiker, die uns diese Zustände eingebrockt haben und sie immer noch schönreden oder totschweigen und hoffen, dass mitten in der Nacht keiner die Wahrheit im Fernsehen gesehen hat.

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