Ja zum Leben: „Begrüßungsgeld“ für Neugeborene statt bezahlter Abtreibung.

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„Begrüßungsgeld“ für Neugeborene statt bezahlter Abtreibung

Johannes Singhammer, der stellvertretende Vorsitzende und familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion im deutschen Bundestag, wünscht sich die Einführung eines „Begrüßungsgeldes“ für Neugeborene. Der sechsfache Vater fordert den Bundestag auf, „dem dynamischen Aussterben der Deutschen“ mit einer Offensive familienfreundlicher Politik entgegenzuwirken. Nur mehr Kinder in Deutschland könnten die gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme lösen und den Fortbestand des Sozialstaates sichern. Anwerbeprogramme und Einwanderung hätten sich Singhammers Ansicht nach schon in den Siebzigern als untaugliche demographische Instrumente erwiesen.

Mit seiner Forderung nach einem Begrüßungsgeld für Neugeborene setzt der CSU-Politiker den wahnwitzigen Ideen des liberalen Wirtschaftsministers Rainer Brüderle eine überlegene Alternative entgegen. Dieser hatte gefordert, dem Fachkräftemangel durch die Zahlung von Lockprämien an ausländische Arbeitskräfte zu begegnen. Brüderle verschwendete nicht einen Gedanken daran, wie man die Kinderzahl deutscher Eltern anheben könnte, anstatt Unsummen in Einwanderung zu pumpen. Von den sich anschließenden Problemen im Bereich der Integration ganz zu schweigen. Mehr Kinder, so Singhammer, seien jedoch der einzig mögliche Ausweg aus der drohenden Sackgasse. Der Facharbeitermangel soll demnach nicht durch weiteren Zuzug kompensiert, dafür aber als ein Warnsignal der schwerwiegenden Folgen des Geburtenrückganges verstanden werden.

Wie die Stiftung „Ja zum Leben“ – unter Berufung auf das „Bundesinstitut für Bevölkerungswissenschaft“ – informiert, wird mittlerweile eines von drei Kindern in Deutschland abgetrieben. Dieses einer zivilisierten Gesellschaft unwürdige Verhalten wird staatlicherseits keineswegs bekämpft. Es wird im Gegenteil mit enormen Beträgen an Steuergeldern subventioniert. Die Kosten von über 90 Prozent aller durchgeführten Abtreibungen werden den Ländern von den Krankenkassen erstattet. Um gratis an eine Abtreibung zu kommen, reicht es aus, einen Fragebogen auszufüllen. Über eine Viertelmilliarde Euro wurde in die Tötung von mehr als 810.000 Ungeborenen „investiert“.

Barbara Wussow, prominente Unterstützerin der Stiftung „Ja zum Leben“ und der Kampagne „Tim lebt“ kritisiert den lebensfeindlichen Zeitgeist: „Ich unterstütze die Kampagne www.Tim-lebt.de, weil in unserer Gesellschaft Natur, Regenwald und Tiere geschützt werden, der Mensch aber tatenlos die Tötung ungeborener Kinder akzeptiert. Es ist in unserer Gesellschaft leichter, ein Kind im Mutterleib zu töten, als einen Baum zu fällen.“

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