Forum Alpbach: Der jährliche Almauftrieb der Politiker

Gestern wurde das 66. Europäische Forum Alpbach eröffnet. Wie jedes Jahr seit 1945 verwandelt sich das Tiroler Bergdorf Alpbach in einen Schmelztiegel für Forscher, Wirtschaftstreibende und Politiker aus Österreich und aller Welt. Dazu kommen hunderte ausgewählte Studierende, die diese einmalige Gelegenheit nutzen, unmittelbar und offen mit Nobelpreisträgern, Topmanagern und Regierungsmitgliedern zu diskutieren.

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Congress Centrum Alpbach mit Dorf im HintergundIn den 17 Tagen der Konferenz werden rund 4.500 Teilnehmer aus 59 Ländern nach Alpbach ins Congress Centrum (Bild) kommen, um sich an Diskussionen mit Spitzenvertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik zu beteiligen. Den ursprünglichen Diskussions- und Austauschcharakter hat das Forum im Laufe der Jahre aufgrund des starken Zustroms jedoch verloren.

UN-Generalsekrtät Ban Ki-moon mit Forum-Alpbach-Präsident Erhard BusekNeben den beiden Nobelpreisträgern Shirin Ebadi und Roger Tsien werden der Abt des chinesischen Shaolin-Klosters, Shi Yongxin, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi, und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (im Bild mit Forum-Präsident Erhard Busek) erwartet. Neu beim diesjährigen Forum: die Alpbacher Finanzmarktgespräche.

Das Forum Alpbach wird vielseits als ein Muss der Politik gesehen, weil dort die ersten Ankündigungen der Regierungsparteien nach dem Sommer erwartet werden, so unter anderem die Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie des Bundes.

Fotos: Congress Centrum Alpbach / Europäisches Forum Alpbach (Markus Prantl)

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