Viel Platz für neue Rechtspartei in Deutschland

Zwanzig Prozent könnten eine freilich noch zu gründende Partei rechts der Union in Deutschland wählen, hat jüngst ein Umfrageinstitut ermittelt. Das war noch, bevor Thilo Sarrazin begonnen hat, die Menschen mit der nackten Wahrheit über die gescheiterte Zuwanderung zu konfrontieren.

Platz scheint für eine neue Kraft in Hülle und Fülle vorhanden. Angela Merkel zieht die CDU immer weiter nach links, wo einander SPD, Grüne und Linkspartei längst auf die Zehen treten und sich auch weite Teile des Koalitionspartners FDP tummeln. Die CSU ist nur in Bayern eine Alternative, und auch dort in Wahrheit nicht, weil sie im Bund ohnehin konsequent an der Seite der großen Schwesterpartei marschiert. Im rechtskonservativen Raum hingegen herrscht gähnende Leere, von der einen oder anderen lokal begrenzten Initiative abgesehen.

Wie wichtig eine solche Partei wäre, zeigt die aktuelle Umfrage aus der Hauptstadt Berlin. Die Grünen wären in der rot-rot-regierten Stadt erstmals stärkste Kraft mit 27 Prozent vor der SPD (26), der CDU (17) und der Linkspartei (16). Das Potential für eine neue Rechtspartei ist immens. Mangels Angebot äußert sich der Frust der Bürger nämlich vor allem in Wahlverweigerung. Beim letzten Urnengang zum Abgeordnetenhaus im Jahr 2006 lag die Wahlbeteiligung bei erschütternden 58 Prozent.
 

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