„Nur “ 30 Minuten lang randaliert – Freispruch!

Wir haben vor knapp einem Jahr über das mutige Vorgehen des Rektors der Frankfurter Goethe-Universität berichtet, der die studentischen(?) Besetzer von der Polizei entfernen ließ. Zuvor hatte er sie zweimal erfolglos aufgefordert, Sachbeschädigen zu unterlassen. Inzwischen hat den Rektor der Mut verlassen, und die Justiz hat sich voll auf die Seite der Randalierer gestellt.

Bild250.000 Euro Schaden richteten die Besetzer an. Hochschulpräsident Müller-Esterl versprach ihnen dennoch, die Anzeige zurückzuziehen, wenn sie für die Zukunft einen Gewaltverzicht unterschreiben. Das taten jedoch nur 70 der 176 Beteiligten, gegen den Rest wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft stellte dieses nun wegen "geringer Schuld" ein. Die Beschuldigten hätten sich nur rund 30 Minuten lang strafbar gemacht. „Das ist ein relativ kleiner Zeitraum“, äußerte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft Doris Möller-Scheu. Kaum ein Amoklauf dauert länger, und für Falschparken gilt auch keine Schonfrist, aber gut.

Claus Wolfschlag stellt diese Justizentscheidung in der "Sezession im Netz" in einen allgemeinen Kontext und beschreibt die konsequente Verharmlosung linksextremer Verbrechen durch die Medien und in weiterer Folge auch durch Polizei und Gerichte. Im Gegensatz zu linken Revolutionären, die noch tatsächlich ihr Leben riskiert haben, hätten wir heute "eine Art linke Staatsjugend, die sich revolutionär gebärdet, aber nichts riskiert, weil ihr alle den Bauch pinseln."

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Foto: Jan von Bröckel / pixelio.de

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