Welser Schulkinder müssen Allah besingen

Der Kabarettist Alf Poier meinte einmal, er verstehe nicht, weshalb die Muslime in Österreich eigene Feiertage benötigen würden, sie hätten doch ohnehin „Allahheiligen“. In einer Volksschule im oberösterreichischen Wels hat nun offensichtlich die Realität die Satire überholt.

Der von empörten Eltern der Volksschule Rainerstraße in der Bezirkshauptstadt Wels kontaktierte FPÖ-Stadtrat Dr. Andreas Rabl informierte daraufhin die Presse in folgender Form:

Bild„Massive Proteste bei den Eltern hat die Aktion der Volksschule Rainerstraße in Wels hervorgerufen. Die Kinder bekamen zur Vorbereitung des Schuleröffnungsfestes einen Liedtext nach Hause mit, in dem sie Allah besingen müssen. Wörtlich heißt es im Refrain des Lieds: ‚Denn wenn wir nur Allah dienen, hat alle Not ein Ende.‘ Auch in den einzelnen Strophen wird Allah gepriesen. So wird beispielsweise in der 1. Strophe gesungen: ‚Allah hat uns die Erde gegeben, damit wir auf ihr leben,…’

Aufgrund der Proteste der Eltern hat sich in Folge auch der Elternverein eingeschaltet und schriftliche Aufklärung verlangt. Dieser Aufforderung ist man von Seiten der Schule jedoch nicht nachgekommen. Nachdem die Kinder nachweislich ohne Unterscheidung nach ihrem Glaubensbekenntnis den gleichen Text bekommen haben, ist davon auszugehen, dass es sich wieder einmal um falsche Integrationsbemühungen handelt.

Aus Sicht der Freiheitlichen ist es schon eigenartig, dass der Schulgottesdienst am Beginn eines Schuljahres in ein Schuleröffnungsfest umgewandelt wird. Dass dabei aber noch dazu Allah besungen werden muss, ist in keinster Weise zu rechtfertigen.“


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Die Reaktion der „Oberösterreichischen Nachrichten“: „Blaue Zündler“ Das sei „ökumenisch“ und den katholischen Kindern würde die Textvariante mit „Gott“ gegeben (was ausgesprochen unglaubwürdig ist – wie sollen voneinander abweichende Textteile gesangstechnisch funktionieren?). Alles nur „ein Schüren dumpfer Ängste vor ‚dem Fremden‘“, so die OÖN.

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