„Merhaba Türkiye“: Türkenprodukte werden salonfähig

Österreichs Produktlandschaft wird weiter stark islamisiert. Nachdem die Badener Molkerei „NÖM“ seit Anfang August vier Artikel aus ihrem Sortiment auch in türkischer Sprache anbietet, unter anderem die Türken-Milch „Süt“ und den Türken-Topfen „Cökelek“, kann man nun beim Mobilfunkbetreiber „Orange“ günstig in die Türkei telefonieren.

Der eigens ins Leben gerufene Handytarif „Hallo Türkei“, sprachlich richtig: „Merhaba Türkiye“, ist allerdings nicht der größte Wurf im Tarifdschungel für mobile Auslandstelefonie. Beim Konkurrenten „tele.ring“ existiert schon seit geraumer Zeit der Integrationstarif „Turka Basta“ zu ähnlich unschlagbaren Konditionen. Wer möchte damit nicht günstig nach Hause telefonieren?

Für FPÖ-Konsumentensprecher Gerhard Deimek ist das Angebot der Mobilfunkanbieter insofern interessant, „als es immer wieder Probleme bei Jugendtarifen gibt, aber dafür schon hervorragende ‚Integrationspakete’ für Türken“. Er fragt sich darüber hinaus auch, ob türkische Produkte nun überall Einzug finden würden. So könnte etwa ein Kaffeeröster fixfertig gemahlene Bohnen in richtiger Stärke für türkischen Kaffee anbieten. Bei der Autoanmeldung würden sich türkische KFZ-Besitzer über österreichisches Kennzeichen mit dem Kürzel „TR“ anstelle der Bezirkskennzeichnung freuen. Genauso wie über Internet- und Mail-Adressen mit .tr statt .at am Ende.

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Aus Sicht der Unternehmen ist das Buhlen um jene Kunden, die kein Deutsch kennen, verständlich. Dennoch ist es ein Beitrag zu Parallelgesellschaften. Nur der Gesetzgeber kann hier eingreifen, wehrt sich allerdings gegen eine Deutschpflicht bei Produktkennzeichnungen.

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