Don Promillo Faber attackiert die FPÖ mit Häupl-Zitat

Seitenblicke-Pfarrer Toni Faber meldete sich in der Endphase des Wiener Wahlkampfs zu Wort und verurteilte die Abschlusskundgebung der FPÖ am Stephansplatz. So kritisierte er das Einspielen von Kirchenglocken und das Einsetzen von Lichteffekten im Zuge der blauen Wahlveranstaltung. Aber immerhin habe er „dem Versuch widerstanden, Don Camillo und Peppone zu spielen.“

Dies hätte er zweifellos tun können – und zwar ganz allein, nennt er doch das gleiche Amt wie Don Camillo sein Eigen, während seine politische Einstellung eher an den kommunistischen Bürgermeister Peppone erinnert. Passender wäre „Don Promillo“ in Erinnerung an seinen Alko-Unfall im Jahr 2009. Die linke evangelische Bischöfin Käßmann trat in Deutschland immerhin zurück, nachdem sie besoffen eine rote Ampel ignoriert hatte. Faber blieb im Amt und wurde der Society, in der er sich bevorzugt bewegt, durch seine „kleine Sünde“ noch sympatischer.

Der Dompfarrer, der sonst auch regelmäßig durch Segnungen von Homo-Paaren für Aufregung sorgt, hat sich nun in seiner Diktion verräterisch an die Wortwahl des Wiener Bürgermeisters Häupl angelehnt. So nannte er den Wahlkampf – so wie Häupl zuvor – eine Zeit der Unintelligenz und lehnte großzügig die Mithilfe von Freiheitlichen bei der Renovierung des Wiener Wahrzeichens ab.

Ob Faber und Häupl sich auf diese Linie bei einem Vierterl eingeschworen haben, kann nur vermutet werden. Faber hätte wohl auch keine Probleme damit, wenn man demSteffl eine rote Schleife in Anlehnung an den Life-Ball umhängt, denn dort fühlt er sich anscheinend wohler als bei einer Veranstaltung der einzigen österreichischen Partei, die stark gegen den Islamismus auftritt.

Bedenklich ist auch, dass sich Faber bei wirklich wichtigen Gesellschaftsfragen in Schweigen hüllt. So war aus dem Stephansdom kein Wort über die zeitgleich zur Wahlschlusskundgebung der FPÖ stattfindende Diskussion im Europarat zu hören, durch die Ärzte sowie katholische Privatspitäler zur Abtreibung verpflichtet werden sollten.

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