FPÖ-Pro-Kooperation: „Welt“ macht Geschichten ohne Leser

Es soll sich schlichtweg um „Populismus“ handeln, wenn sich die erfolgreiche österreichische Partei FPÖ in den guten Dienst der Nachbarschaftshilfe stellt und der islamkritischen Bürgerbewegung „Pro-NRW“ Unterstützung im Aufbau landesweiter Parteistrukturen anbietet. So schreibt die nach eigenen Angaben nationale Qualitätszeitung „Die Welt“ in einem reichlich unobjektiven Artikel.

Mit dem tendenziösen Bericht über die angeblich fremdenfeindliche Partei reiht sich das Blatt des Axel-Springer-Verlages in die Reihe jener Mainstream-Fantasten ein, die Deutschland schon längst aufgegeben haben. Multi-Kulti ist eine Bereicherung für das Land, die Türkei als starker Wirtschaftspartner in der EU ohnehin schon längst überfällig. Von Parallelgesellschaften in den Großstädten, Hassbotschaften radikal-islamistischer Hassprediger in den zig-tausenden Moscheen des Landes oder den erbitterten Straßenkämpfen unter jugendlichen Migranten will oder möchte die etablierte Polit-Journaille nichts wissen. Wenn abends der 7er BMW vor der Villa am Prenzlauer Berg steht, ist das alles auch kein Thema. Eine schöne Welt in der wir leben.

Pro-Positionen nach Sarrazin längst anerkannt

Doch auch wenn die Parteien im Kölner Rathaus ähnlich wie beim Vlaams Belang einen „Cordon sanitaire“ um die Politik der Pro-Bewegung ziehen: Spätestens seit den Erkenntnissen des Ex-Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin, wohlgemerkt Sozialdemokrat, und dem Eingeständnis von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass Multi-Kulti gescheitert sei, normalisiert sich die deutsche Gesellschaft und traut sich nicht mehr nur hinter hervor gehaltener Hand zu sagen, was Sache ist. Rund 18 Prozent der Deutschen können sich mittlerweile sogar vorstellen, eine Partei von Thilo Sarrazin zu wählen. Das kann auch der einseitig ermittelnde Verfassungsschutz nicht ändern.

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BildKritische Positionen zur Zuwanderungs- und Sozialpolitik sind in Deutschlands linker Parteien-Ursuppe gefragt. Eine bundesweit agierende Partei rechts der Union ist längst überfällig. Das sehen auch die Leser der Welt so. Die derzeit 102 Meinungen umfassende Kommentarlandschaft unterhalb des Artikels zeichnet nämlich ein gänzlich anderes Bild als der einseitig verfasste Bericht. Die Kooperiation zwischen Pro-NRW und der FPÖ (im Bild: Markus Wiener, Harald Vilimsky, Markus Beisicht und Judith Wolter) wird überwiegend begrüßt.

„Eine gesamteuropäische Rechtspartei wäre eine Alternative gegen die von oben angeordnete Islamisierung! Die würde ich wählen“, meint etwa der Leser mit dem Pseudonym „dsa“. Auch die Bewertung spricht Bände: 570 Pro-Bewertungen, lediglich 125 Contra.

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Auch eine nach eigenen Angaben politisch links ausgerichtete Leserin schreibt: „Wer das Problem der Islamisierung Europas nicht sehen will, zerstört die Zukunft unsere Nachkommen. Islam hat nichts mit Religion oder Frieden zu tun, Islam ist eine politische Ideologie. Permanent versucht der Zentralrat der Muslime Einfluss auf Politik und Gesetzgebung zu nehmen.“ Wieder 196 Pro-Bewertungen, nicht einmal eine Gegenmeinung.

Offensichtlich hat die Welt ihre Geschichte ohne die Leser gemacht.

Foto: Pro-NRW

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