MAK-Direktor Noever als Verschwender von Steuergeld

Ein Schmankerl, wie öffentliches Eigentum für Privatzwecke missbraucht wird, wusste in der Nationalratssitzung am 20. Oktober der Grüne Abgeordnete Wolfgang Zinggl über den Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK), Peter Noever, zu berichten. Der soll im Museum für seine Mutter jährlich eine Geburtstagsfeier veranstalten, ohne die üblichen Mietkosten – immerhin 10.000 Euro – zu entrichten. Selbstverständlich komme Noever auch nicht für die damit verbundenen Personalkosten auf, führte der Abgeordnete aus.

Seine "Verbundenheit" mit der Belegschaft demonstrierte Noever (Bild) beispielsweise damit, dass er es anlässlich eines Betriebsausflugs unter seiner Würde befunden haben soll, mit allen gemeinsam im Bus zu fahren, sondern lieber mit Limousine und Chauffeur nebenher fuhr, wie einer parlamentarischen Anfrage der Grünen zu entnehmen ist. BildAuch seine private Homepage soll auf Kosten des Museums erstellt worden sein. Auf Selbst Bundesministerin Claudia Schmied konnte angesichts der schweren Anschuldigungen nicht umhin, in Ihrer folgenden Wortmeldung eine Sonderprüfung anzukündigen.

Die vom Grün-Politiker Zinggl geschilderten Verfehlungen bilden nur eine weitere Facette der fragwürdigen Persönlichkeit des Peter Noever ab. Bisher haben wir ihn schon als Verherrlicher des kommunistischen nordkoreanischen Diktators Kim Il Sung kennengelernt, dem er eine eigene Ausstellung mit Propagandakunst gewidmet hat. Mit überdimensionalen Kahlschädeln auf der Stubenbrücke (Bild) verunstaltet er seit Jahren den öffentlichen Raum, und sein hochtrabender Umbauplan für den Gefechtsturm im Arenbergpark in einen "Contemporary Art Tower" (CAT) hat bereits eine Bürgerinitiative auf den Plan gerufen. Auch hier will Noever zu einem guten Teil den Steuerzahler zur Kasse bitten. Private Co-Financiers gibt es bis dato natürlich nicht. Politisch getragen wird der Widerstand gegen dieses Projekt von FPÖ und ÖVP.

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Es stellt sich die Frage, wie lange sich die Steuerzahler diesen Spross sozialistischer Kulturpolitik noch leisten müssen. Dem Ergebnis der angekündigten Sonderprüfung im MAK darf man mit Spannung entgegen sehen.

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