Türkischer Vater schikaniert Laternenfest im Kindergarten

Am 11. November ist nicht nur Faschingsbeginn, sondern auch Festtag des Heiligen Martin von Tours, jenes barmherzigen Soldaten, der seinen roten Mantel mit dem Schwert teilte und einem armen, unbekleideten Mann gab. Auch wenn der christliche Brauch mehr und mehr in den Hintergrund gerät, so gibt es hierzulande doch noch einige Feste, die an den Nothelfer erinnern. Besonders in Kindergärten und Volksschulen findet der Martins-Umzug mit selbstgemachten Laternen immer noch Anklang.

Ein fröhliches Martinsfest wollten auch die Eltern und Kinder im „Dr. Kirchschläger“-Kindergarten in Viehofen (Bezirk St. Pölten) feiern. Obwohl der Kindergarten ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen ist – von den 80 betreuten Kindern sind rund 70 Kinder ausländischer Herkunft oder Inländer mit Migrationshintergrund – begann man im dortigen Turnsaal mit Spielen und Liedern zu Ehren des Heiligen Martin. Dann nahm das Laternenfest allerdings eine traurige und so nicht geplante Wende.

Kurz vor Beginn des eigentlichen Umzuges mit den Laternen unterbrach ein türkischstämmiger Familienvater die Feier mit Gebetsversen in türkischer Sprache und zwar in einer Intensität, dass die Minderheit, nämlich die Eltern mit den österreichischen, dem christlichen Glauben angehörigen Kindern, diese Feier verlassen und den Laternenumzug dann in Eigenregie durchführen mussten, um ihren Kindern nicht die ganze Freude an diesem Fest zu verderben. Ein betroffener Vater schilderte den Vorfall so: „Wir in der Minderheit anwesenden Österreicher mussten uns von einem türkischen Vater ein türkisches Gebet anhören, wo wir sofort darauf hin empört den Raum verlassen haben. Wir kamen uns vor wie in einer Moschee, und ich finde es war eine Zumutung, uns sowas anzutun.“

Der niederösterreichische FPÖ-Landtagsabgeordnete Erich Königsberger meint zu dem Vorfall in seinem Bezirk: „Die Aussagen des türkischen Botschafters in Wien zeigen bereits Folgewirkung, jetzt provoziert man bereits bei christlichen Feiern in unseren Kindergärten – hier zeigt sich die Integrationsunwilligkeit der türkischen Bevölkerung in ihrem wahren Ausmaß.“

Auch die die steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Islamkritikerin Susanne Winter findet zu dem skandalösen Vorfall klare Worte: „Ich fordere eine sofortige Entschuldigung des Vaters bei den betroffenen österreichischen Familien, die wegen dessen religiöser Intoleranz in der Ausübung ihres Brauches auf unverschämte Art und Weise gestört worden sind.“

Für sie ist der Fall ein Beispiel von religiösem Fanatismus gegen die christliche Minderheit auf Gemeindeebene und symptomatisch für jene Fälle, die hierzulande tagtäglich passieren, meist aber unentdeckt bleiben oder einfach unter den Teppich gekehrt werden. So wurde in einem interkulturellen, mehrsprachigen Privatkindergarten im Grazer Ausländerviertel Gries das Laternenfest schlichtweg durch ein afrikanisches Lichterfest ersetzt.

Winter: „Mit Integration hat das nichts mehr zu tun – im Gegenteil: Wer aus falsch verstandener Toleranz bereits unseren Kleinsten die heimischen Traditionen und Bräuche verwehrt, schafft sich mit der Zeit komplett ab. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind unsere angestammten Werte wertvolle Fundamente die es zu bewahren gilt.“

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