Koreaner demonstrierten gegen Propaganda-Ausstellung im MAK

 

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Mit Unverständnis und Ratlosigkeit steht die koreanische Gemeinde in Österreich der derzeitigen Ausstellung nordkoreanischer Propagandakunst im Museum für Angewandte Kunst (MAK) gegenüber.

Nordkoreas Staatspräsident Kim Jong Il regiert das Land mit eiserner Hand. Staatsmaxime ist ein Steinzeitkommunismus der übelsten Sorte. Unter dem altbekannten Deckmantel des Arbeiter- und Bauernstaates wurde ein ganzes Volk versklavt, um einer kleinen politischen Oberschicht zu dienen und deren Wohlstand zu mehren. Leiseste Kritik wird mit langjährigen Haftstrafen in Straflagern geahndet.

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Außenpolitisch sind Provokationen an der Tagesordnung. Letzter trauriger Höhepunkt war ein Torpedoangriff auf das südkoreanische Kriegsschiff "Cheonan", bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen. Dies geschah in südkoreanischen Gewässern und ohne Vorwarnung.

All das lässt die sozialistische Kulturkämpferin Bildungsministerin Claudia Schmied und den völlig abgehobenen Museumsdirektor Peter Noever unbeeindruckt. Nach wie vor geht die Propagandakunst.Ausstellung von der Bundesregierung unkommentiert vonstatten. Die Ignoranz des Herrn Noever geht so weit, dass er eine kritische Anfrage der koreanischen Gemeinde keiner Antwort für würdig empfand.

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Dies nahm am Samstag der "Verein der Koreaner in Österreich" zum Anlass, gegen die Ausstellung zu demonstrieren und dabei des Todes der 46 Seeleute zu gedenken. Rund 200 Menschen nahmen an dieser Demonstration teil. Der Zug führte vom Museum Angewandter Kunst über die Ringstraße zum Parlament. Dort meinte eine Teilnehmerin, sie wolle sich zwar nicht in die österreichische Politik einmischen, aber nach dem heimtückischen Angriff, bei dem 46 Menschen getötet wurden, diese Propagandaausstellung fortzuführen – das gäbe es nur in Österreich.

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Damit könnte sie Recht haben. Immer wieder ist eine unkritische Nähe sozialistischer Politiker unseres Landes zu kommunistischen Regimen und deren mörderischen Diktatoren zu beobachten. Die prominente Liste reicht von Bundespräsident Heinz Fischer über den Moskau-Boden-Küsser Alfred Gusenbauer, den CSSR-Spion Helmut Zilk bis zum Wiener Bürgermeister Häupl, der feierlich eine Büste des kommunistischen Massenmörders Che Guevara enthüllte.

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