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General Ghassem Soleimani

Das Andenken an den getöteten Schiiten-General Soleimani im Irak (im Bild links vorn) treibt den fanatischen Hass vieler Iraker gegen die USA und Israel an.

4. Januar 2021 / 10:50 Uhr

Tausende Iraker gedachten erstem Todestag von Iran-General Soleimani

Tausende fanatische Iraker gedachten am Wochenende des 2. und 3. Jänner 2021 in Bagdad des ersten Todestages von General Ghassem Soleimani. Der iranische General Soleimani und militärische Befehlshaber der Schiiten-Milizen im Irak, waren durch einen US-Drohnenangriff vor einem Jahr getötet worden. Die Kundgebungsteilnehmer zogen zum Flughafen der irakischen Hauptstadt, wo eine US-Drohne ihn getötet hatte.

Bagdads Straßen waren mit unzähligen Verkaufsständen gesäumt, die Speisen und Getränke anboten. Poster erinnerten an Soleimani und den ranghohen irakischen Milizenführer Abu Mahdi al-Muhandis, der ebenfalls bei diesem US-Drohenangriff getötet worden war.

US-Drohenangriff auf Soleimani ließ Situation eskalieren

Der vor einem Jahr stattgefundene US-Drohenangriff auf Soleimani hat die Situation im Irak, aber auch mit dem Iran neuerlich eskalieren lassen. In den vergangenen Jahren waren es sowohl in Syrien als auch im Irak auch die aus Teheran unterstützten Schiiten-Verbände, die zu einem Zurückdrängen des Islamischen Staates (IS) geführt hatten.

Seit einem Jahr herrscht wieder Todfeindschaft zwischen den Schiiten-Verbänden im Irak und den USA sowie dessen regionalem Bündnispartner Israel. Ein dauerhafter Zweifrontenkrieg in der Region gegen den IS, aber auch die Schiiten-Milizen, könnte die USA und ihre Verbündete dauerhaft militärisch und politisch überfordern.

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