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Wuhan

Die WHO-Experten sind nach den Vorortuntersuchung der Corona-Krise im chinesischen Wuhan frustriert.

14. Februar 2021 / 13:54 Uhr

Weltgesundheitsorganisation bekommt keine Wuhan-Rohdaten aus China

Äußerst unzufrieden geben sich Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die Untersuchungen in der Stadt Wuhan in China zum Ausbruch der Corona-Krise. So hatten die WHO-Experten Rohdaten zum Ausbruch von Covid-19 für den Zeitraum ab Oktober 2019 von China gefordert. Die Rohdaten zum Infektionsgeschehen seien ihnen von den chinesischen Gesundheitsbehörden aber konsequent vorenthalten worden.

Nachuntersuchungen für 72.000 Infektionsfälle

Die WHO-Mitarbreiter hätte gerne die Daten aus Wuhan zu Krankheitsfällen wie Lungenentzündung, Grippe und Fieber zwischen Oktober und Dezember 2019 untersucht. Denn man geht in der WHO davon aus, dass es sich möglicherweise bereits um Corona-Infektionen gehandelt haben könnte.

Dabei würde es um nicht weniger als 72.000 Fälle handeln, von denen die chinesischen Gesundheitsbehörden aber nur 92 nachträglich auf das Virus untersucht haben sollen. Diese Corona-Tests fielen allesamt negativ aus.

WHO-Mitarbeiter nach Untersuchung frustriert

Bei den WHO-Mitarbeiterin soll sich eine Mischung aus Frustration breit machen. Man geht mangels Untersuchungsmöglichkeiten weiterhin davon aus, dass Covid-19 von Fledermäusen über ein weiteres Tier als Zwischenwirt auf den Menschen übertragen worden sei.

Doch wann und wo das genau geschehen sein könnte, ließ sich nach WHO-Angaben bisher nicht abklären. In Wuhan ist man jedenfalls bei den Untersuchungen nicht wirklich weiter gekommen.

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