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Bootsflüchtlinge

Von der französischen Küste aus machen sich illegale Migranten mit Booten auf den Weg über den Ärmelkanal nach Großbritannien (Symbolbild).

6. Juli 2021 / 15:33 Uhr

Nach „Brexit“ verschärft Großbritannien Kampf gegen illegale Migration

„Take Back Control of our Borders“, also die Kontrolle über die eigenen Grenzen zurückzugewinnen, ist das erklärte Ziel von Großbritannien nach dem „Brexit“.

Auffangzentren für Migranten

Wie die Welt berichtet, will das Innenministerium der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson das Asylrecht deutlich verschärfen. Geplant: Lebenslange Haftstrafen für Menschenschmuggler, Auffangzentren für Migranten in Übersee, illegal Einreisende sollen schneller abgeschoben werden können.

Grenzschutz als „Brexit“-Versprechen

Der „Brexit“ gibt Johnson nun freie Hand bei seinen Vorhaben, denn er muss jetzt nicht mehr auf europäische Richtlinien Rücksicht nehmen. Johnson hat ja beim Austritt aus der Europäischen Union den Bürgern versprochen, die eigenen Grenzen besser zu schützen.

Boote mit Migranten im Ärmelkanal

Der Premierminister war zum Handeln gezwungen, weil sich trotz verstärkter Polizeikontrollen immer wieder Menschen von der französischen Küste aus auf den Weg nach Großbritannien machen. Boote mit illegalen Migranten werden im Ärmelkanal aufgegriffen – allein im Juni sollen es mehr als 2.000 gewesen sein. Laut BBC ein neuer Monatsrekord.

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