Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Kurz / Faßmann / Gymnasium Gottschalkgasse

ÖVP-Kanzler Kurz und ÖVP-Bildungsminister Faßmann bei Schülern des Gymnasiums Gottschalkgasse in Wien. Ob Faßmann auch hier darüber sprach, Hänseleien gegen Schüler zu akzeptieren, sollten sie nicht geimpft sein?

10. August 2021 / 13:04 Uhr

Faßmann will Hänseleien von geimpften Schülern gegenüber umgeimpften Schülern „akzeptieren“

ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann gab – sozusagen als oberster Lehrer der Republik – einen Freifahrtschein für das Mobbing in Schulen aus. Bei einer Pressekonferenz meinte er, falls es zu Hänseleien von geimpften Schülern gegenüber umgeimpften Schülern kommen sollte, sei das zu akzeptieren. Siehe Video:

YouTube player

Eltern rechnen mit Faßmann ab

Viele Eltern wissen, was Mobbing in der Schule mit ihren Kindern anrichten kann. Deshalb gibt es seit dieser unsäglichen Feststellung des Bildungsministers große Empörung. In den sozialen Netzwerken wird mit Faßmann hart abgerechnet. Hier zwei Beispiele:

Margarethe S.
Unfaßbar, was dieser Mann von sich gibt!!!!!!!

Schnesnard D.
Mobbern einen Freifahrtschein ausstellen und Kinder aufeinander hetzen. Der Impfstatus steht über dem Recht, nicht gemobbt zu werden. Absolut menschenfeindlich, was da abgeht.

FPÖ-Brückl bringt unfassbare Aussage ins Parlament

Nach dem Mobbing-Sager von Bildungsminister Faßmann will auch der freiheitliche Bildungssprecher, Nationalratsabgeordneter Hermann Brückl, nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Brückl bringt die Angelegenheit ins Hohe Haus und wird eine parlamentarische Anfrage dazu einbringen.

Ungeimpfte Schüler auf „Eselsbank verbannen“

Brückl kritisiert außerdem in einer Aussendung, dass Bildungsminister Heinz Faßmann umgeimpfte Schüler auf die „Eselsbank verbannen“ wolle. Schulklassen dürften nicht in Geimpfte und in Ungeimpfte eingeteilt werden. Wegen der ohnehin schon so hohen psychischen Belastung der Schüler könne man nicht einen weiteren Isolationskurs anstreben. Brückl sagt in der Aussendung:

Eine derartige strafende Ungleichbehandlung ist für Schulkinder das Schlimmste, was man ihnen antun kann – das suggeriert nämlich die volle Unfreiheit.

Voriger / nächster Artikel

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

7.

Dez

06:49 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player