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Corona-Demo

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ – unter diesem Motto zogen heute, Samstag, durchwegs friedlich 100.000 Menschen über Wiener Ringstraße.

20. November 2021 / 18:09 Uhr

100.000 Menschen setzten starkes Zeichen gegen die Corona-Politik und Impfpflicht

Starkes Zeichen der Österreicher heute, Samstag, in Wien: 100.000 Menschen gingen für Freiheit und Demokratie und gegen die übertriebenen, nutzlosen Corona-Maßnahmen und vor allem gegen die Impfpflicht auf die Straße. Eine durchaus friedliche Kundgebung, die der Mainstream zu torpedieren versuchte.
APA sprach von zehntausenden Teilnehmern
Wie schon bei anderen ähnlichen Veranstaltungen spielten die Mainstream-Medien auch diesmal eine merkwürdige Rolle. Die APA traute sich die Teilnehmerzahl von sicher 100.000 Menschen nicht in den Mund nehmen, also beschränkten sich auch die anderen Medien auf „zehntausende“. Auf der ORF-Internetseite wurden nur negative Aspekte hervorgehoben: Auf dem Ring wären pyrotechnische Gegenstände entzündet sowie Polizisten mit Bierdosen und Plastikflaschen beworfen worden. Mindestens zehn Menschen seien bisher festgenommen worden.
Äußerst friedliche Kundgebung
Ein paar Randalierer am Straßenrand – und schon hatten der Veranstaltung abgeneigte Schreiberlinge ihre „Story“. Doch selbst wenn bei 100.000 Teilnehmern zehn Personen (auch wegen fehlender Maske) festgenommen wurden, läge dies im Promillebereich. Gut, dass es die sozialen Medien gibt, wo sich Menschen alternativ informieren können. Auf Plattformen wie Facebook und Twitter waren den ganzen Tag über friedliche Demonstranten zu sehen, die entlang des Wiener Rings marschierten und „Widerstand“ skandierten.
Kein Sturm auf das Parlament
Aufgeheizte Stimmung wollte offenbar Wolfgang Fellner auf oe24 schüren. In seiner Live-Berichterstattung sprach er schon am Vormittag, dass die Polizei nervös sei, weil es angeblich Infos über einen Sturm der Demonstranten auf das Parlament und auf das Bundeskanzleramt geben würde. Auch diese Fellner-Blase zerblatzte.

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17.00 Uhr:
Nach einer Runde um die Ringstraße sammeln sich viele Demonstranten auf der Ringstraße und stehen friedlich zusammen. Erste Teilnehmer gehen nach einem starken Zeichen für Freiheit und Demokratie nach Hause, andere ziehen Richtung Mariahilfer Straße, Österreichs größter Einkaufsstraße.

16.00 Uhr:
Unzensuriert vor Ort: Mindestens 50.000 Menschen
Wir stehen seit 50 Minuten an der gleichen Stelle und noch immer ziehen Menschenmassen vorbei. Gerade mit Kuhglocken-Solidarität aus der Schweiz. Inzwischen mindestens 50.000 Menschen. Und kein Ende in Sicht ….

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15.00 Uhr:
Zehntausende Menschen demonstrieren friedlich und marschieren über die Ringstraße in Wien (Fotos Alois Endl).



Beeindruckender Demozug von zehntausenden Menschen, der bereits vom Heldenplatz bis zum Schwarzenberg Platz reicht.

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13.27:
Erste Schikane durch die Nehammer-Polizei: S-Bahn-Fahrgäste werden auf „2G“ kontrolliert und dadurch gehindert, zur Demo weiterzugehen. Für die Teilnahme an der Demo gilt „2G“ natürlich nicht.

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12.55 Uhr:
Weitere Bilder von der Corona-Demo:

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12.47 Uhr:
Beim Museumsquartier spielt die John-Otti-Band – Video:

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12.32 Uhr:
Menschenmassen beim Museumsquartier, wo FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch und FPÖ-Nationalratsabgeordneter Hannes Amesbauer Ansprachen halten. FPÖ-Parteichef Herbert Kickl wird via Video zugeschaltet. Insgesamt vier Märsche sind unterwegs auf den Heldenplatz. 1.300 Polizisten sind im Einsatz.

12.16 Uhr:
Auf oe24 berichtet Wolfgang Fellner, dass sich einige Busse auf den Weg nach Wien befinden. Fellner will Informationen der Polizei haben, die nervös sein soll, weil es angeblich einen Sturm auf das Parlament und auf das Bundeskanzleramt geben soll. Laut Schätzung von Wolfgang Fellner befinden sich derzeit rund 5.000 Corona-Demonstranten auf dem Heldenplatz.
Auch wurde erstmals (!) gestattet, dass der Demonstrationszug vor dem Wirtschafts- und Sozialministerium am Ring vorbeizog. Dort stand kein einziger Polizist Wache, ja die Türen waren (am Samstagnachmittag!) sperrangelweit offen. Wollte man zum „Eindringen“ einladen? Den Gefallen taten die Demonstranten nicht. Sie blieben bei dem, was ihnen wichtig ist: Recht und Freiheit.
11.57 Uhr:

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Mit dem generellen Impfzwang überschreitet die schwarz-grüne Bundesregierung eine dunkelrote Linie, wirft die Bundesverfassung über Bord und führt das Land eiskalt in eine Diktatur. Was die Regierung seit Auftauchen des Coronavirus versäumt hat, muss nun die Bevölkerung mit einem verfassungswidrigen Impfzwang ausbaden.
Alle Rechtsmittel gegen Impfzwang einsetzen
FPÖ-Parteichef Herbert Kickl kündigte in einer Videobotschaft an, sowohl politisch als auch juristisch an allen Fronten gegen den Impfzwang vorzugehen. Hier das Video:

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Widerstand auf der Straße
Heute, Samstag, wollen Tausende bei Corona-Demonstrationen in Wien (es sind mehrere Veranstaltungen angemeldet worden) gegen diese Regierungsmaßnahme lautstark protestieren. Zum größten Demozug ruft die FPÖ „im Raum Heldenplatz, Ring, Museumsquartier und Oper“ auf. Zehntausende Teilnehmer werden jedenfalls erwartet, aufgrund der von der Regierung beschlossenen Impfpflicht könnte diese Zahl aber bei weitem überschritten werden.
Großteil der Kundgebungen genehmigt
Unzensuriert ist jedenfalls per LIVE TICKER nah am Geschehen und berichtet hier laufend über die Ereignisse in der Wiener Innenstadt.
Die Wiener Polizei teilte am Freitag mit, dass der Großteil der Kundgebungen genehmigt, ein kleiner Teil jedoch untersagt wurde. Dies geschah, weil diese Proteste von Personen angemeldet wurden, die schon in der Vergangenheit als Veranstalter von Demonstrationen auftraten, bei denen gegen geltendes Recht – etwa Corona-Bestimmungen, aber auch andere Gesetze – verstoßen worden sei.
Wie viele Demonstrationen und Kundgebungen es am Samstag wirklich in der Bundeshauptstadt geben wird, war unklar. „Es kommen laufend weitere Anmeldungen dazu“, sagte Markus Dittrich, Sprecher der Wiener Polizei, zur APA.

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