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Corona-Hysterei und kein Ende: Eine Drohung gegen eine Innsbrucker Volksschule kam von zwei 14-jährigen Mädchen, nicht von sogenannten „Impfgegnern“, wie die Neos unterstellten.

29. Januar 2022 / 01:15 Uhr

Neos-Falschmeldung: Drohbrief gegen Schule nicht von „Impfgegnern“, sondern von gelangweilten Schülerinnen

Groß war die Aufregung vergangene Woche in Innsbruck, als ein Drohbrief bei einer städtischen Volksschule gefunden wurde. Sofort riegelte ein Großaufgebot der Polizei die Schule ab, durchsuchte sie akribisch und leitete Ermittlungen ein. Die Tiroler Neos wollten aus diesem Vorfall ohne seriöse Recherchen politisches Kapital schlagen und bezichtigten umgehend „Impfgegner“ als mutmaßliche Täter, was sich nun prompt als falsch herausstellte.
„Impfgegner“ waren nur Mädchen, denen fad war

Wie die Innsbrucker Polizei nun nämlich bekannt gab, waren die Verfasser des Drohschreibens zwei 14-jährige Mädchen. Den Schülerinnen war „langweilig“, und als es nicht möglich war, einen Feueralarm in der Schule auszulösen, verfassten sie den Drohbrief.
Neos schüren Hysterie über „Impfgegner-Gewalt“
Besonders pikant auch, was der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger auf „Twitter“ dazu aufdeckte: Der Tiroler Landessprecher der Neos, Dominik Oberhofer, bezichtigte gegenüber der Tiroler Tageszeitung kurz nach dem Vorfall angebliche „Impfgegner“ der Tat. Nach (nicht belegten) „Attacken auf Handelsangestellte“, würde „diese Form der Gewalt ganz neue Dimensionen annehmen“, so der Neos-Politiker, der gleichzeitig eine „Bannmeile vor Schulen und Kindergärten“ für „Impf-Skeptiker“ forderte.
Politik sollte sich mit echten Problemen befassen
Eine glatte Falschmeldung, wie sich nun aber herausstellte. Die Corona-Hysterie treibt also seltsame Blüten – und es wäre langsam an der Zeit, sich wieder mit den wirklichen Problemen im Land, etwa der ungebremsten illegalen Einwanderung oder der ebenso ungebremsten Inflation, zu beschäftigen, statt mit bösen „Impfgegnern“.

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