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Plakat und Klaus Luger

Die SPÖ-Kampagne für das Impfen mit einem weinenden Kind findet auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) „nicht gelungen“.

1. Februar 2022 / 10:53 Uhr

SPÖ-Impfplakate mit weinendem Kind: Rücktrittsforderung aus eigenen Reihen

Die Impfkampagne der SPÖ mit einem weinenden Kind stößt jetzt sogar in der eigenen Partei auf harsche Kritik. Man spricht von Eklat und hohe Funktionäre der SPÖ fordern gar den Rücktritt jener Personen, die diese Plakataktion zu verantworten haben.
Angst bei Kindern schüren
Wie berichtet, stellte die SPÖ Oberösterreich gestern, Montag, eine Impfkampagne vor. Tausend Plakate mit einem weinenden Kind und dem dazugehörigen Text „Ich will dich nicht verlieren. Lass dich impfen. Jetzt!“ werden im Bundesland affichiert, „um die Impfquote zu heben“, wie der Landesgeschäftsführer der SPÖ, Georg Brockmeyer, dazu erklärte.
Diese fragwürdige Werbung, die Angst bei den Kindern schürt, sorgte bei der FPÖ und auch beim früheren Regierungsberater und Allgemeinmediziner Martin Sprenger für Entsetzen. Solche Plakataktionen würden Gefahr laufen, genau das Gegenteil zu bewirken, sagte Sprenger auf Facebook.
„Sofortiger“ Rücktritt gefordert
Nur einen Tag nach Vorstellung der in den Augen der Kritiker missglückten SPÖ-Kampagne macht sich auch Unmut in den eigenen Reihen breit. SPÖ-Nationalratsabgeordneter Dietmar Keck forderte den „sofortigen“ Rücktritt von Landesparteichefin Birgit Gerstorfer und Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer. Es sei der „zweite Eklat innerhalb weniger Wochen“, so Keck gegenüber der APA. Wörtlich meinte er:

Wenn man Kinder und den Tod verknüpft, ist eine Grenze überschritten worden. Das geht gar nicht.

Linzer Bürgermeister Luger: „Plakate nicht gelungen“
Abgesehen vom Sujet sei es auch nicht Aufgabe der SPÖ eine Impfkampagne zu machen, das sei Angelegenheit der zuständigen Regierungsmitglieder, betonte Keck. Auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) ließ via Heute wissen, dass er die Plakate für „nicht gelungen“ halte.

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