Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Impfung / Arzt mit Nadel

Die Einführung der Impfpflicht hat laut einer Untersuchung der Uni Wien nur noch ein Prozent der Österreicher dazu bewegt, sich einen „Stich“ zu holen.

9. Februar 2022 / 11:04 Uhr

Uni-Wien-Umfrage: Impfpflicht, aber kaum einer holt sich den Stich!

Drei von vier Österreichern vertrauen der schwarz-grünen Regierung nicht mehr. Deren Verordnungen und Gesetze werden offensichtlich weitgehend ignoriert – wie die Impfpflicht jetzt unter Beweis stellt.
„Wir machen uns die Welt wie es uns gefällt“ – ganz im Sinne von Pippi Langstrumpf reagieren die Österreicher anscheinend auf den Zwang, sich impfen zu lassen. Das hat eine Umfrage der Universität Wien herausgefunden. Der Andrang zu den Impfstellen halte sich in Grenzen, berichtet etwa ORF-Niederösterreich.
Nur ein Prozent folgte Impfzwang
Demnach habe die Einführung der Impfpflicht nur noch ein Prozent der Österreicher dazu bewegt, sich einen „Stich“ zu holen. So sind laut Erhebungen etwa in Niederösterreich 200.000 Erwachsene impffrei. „Jetzt erst recht nicht!“, heißt bei vielen die Devise, die dem Zwang ablehnend gegenüberstehen. Bekanntgewordene Impfschäden und vor allem der milde Verlauf der Coronavirus-Variante Omikron verstärken ihr „Nein“ zur Impfung.
Unzufrieden mit dem Druck
Gestern, Dienstag, machte noe.ORF.at einen Lokalaugenschein im Impfzentrum Tulln und erlebte ein tristes Bild – eines, wie es derzeit vielerorts vorherrscht. Nur wenige Menschen wären anzutreffen gewesen, die sich „immunisieren“ ließen, hieß es. Und jene, die gekommen waren, hätten sich nicht aus Überzeugung impfen lassen, erzählte die Administratorin des Impfzentrums, Viola Vida, die meinte:

Man merkt schon, dass viele mit der Impfpflicht unzufrieden sind, mit dem Druck dahinter.

Bestätigungen über Genesung gefälscht
Die Impf-Verweigerer bleiben hartnäckig. Bevor sie sich den „Stich“ holen, verstoßen sie lieber gegen das Gesetz. Die Kronen Zeitung berichtet heute, Mittwoch, über den Verdacht, dass schon viele Bestätigungen über eine Genesung gefälscht seien. Für echte Nachweise würden positive Gurgeltests von Erkrankten abgezweigt und mit eigenen Daten ins Labor geschickt. Nach der Quarantäne gelte man als „genesen“.
In Gemeinschaft mit Turkmenistan und Tonga
Dass die Menschen in ihrer Not zu Manipulationen greifen, dass in den meisten Ländern rund um Österreich Corona-Maßnahmen aufgehoben werden und dass sich Österreich mit seiner umstrittenen Impfpflicht in einer exklusiven, nicht gerade herzeigbaren Gemeinschaft mit Ländern wie Turkmenistan, Tonga, Indonesien und dem Vatikan-Staat befindet, sollte ÖVP-Kanzler Karl Nehammer und dem grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zu denken geben.
Auswandern oder Selbstmord
Mit der Impfpflicht – und das sagen inzwischen sogar die sonst am Gängelband der Regierung hängenden Medien (mit Ausnahme des ORF) – hat die schwarz-grüne Regierung mit Hilfe von SPÖ und Neos die Gesellschaft noch mehr gespalten. Wie berichtet, wollen viel auswandern, und wer das nicht kann, denkt sogar vereinzelt an Selbstmord. Ein diesbezüglicher dramatischer Kommentar eines älteren Ehepaars in einer Tageszeitung macht nachdenklich und Angst.

Voriger / nächster Artikel

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

3.

Dez

08:18 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player