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Die Bürger in Kiew mussten mehrfach ihre Wohnungen Richtung Luftschutzkeller verlassen.

28. Februar 2022 / 00:01 Uhr

Erste Gespräche zwischen Kriegsgegnern: Ukrainische Regierung siegessicher

Noch heute, Montag, soll es zu ersten Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommen. Nach längerem Hin und Her hat man sich auf die weißrussische Stadt Gomel, direkt nördlich von Tschernobyl geeinigt.
Ukraine zeigt Stärke und Durchhaltewillen
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba betonte im Vorfeld, dass die Ukraine „nicht aufgeben, nicht kapitulieren“ werde. Keinen „einzigen Zentimeter unseres Landes“ werde man aufgeben.
Währenddessen zieht sich der Belagerungsring rund um Kiew immer enger. Dort verbrachte die Bevölkerung den halben Tag in Luftschutzkellern, allerdings dürfte es weiterhin keine Kampfhandlungen im städtischen Gebiet geben. Die Kämpfe der Russen konzentrierten sich heute auf die nordöstliche Großstadt Charkiw.
Problem Treibstoffmangel
Verteidigungsminister Olexij Resnikow sagte:

85 Stunden Verteidigung. Die Ukrainer einschüchtern – vergeblich. Unsere Verteidiger und Verteidigerinnen kaputt kriegen – gelingt nicht. Uns zwingen, die Hauptstadt aufzugeben – gelingt ihnen auch nicht.

Allerdings leidet das Land zunehmend unter Treibstoffmangel. Während Pkw-Fahrer am Donnerstag und Freitag noch 20 Liter pro Auto tanken durften, mussten mittlerweile viele Tankstellen wegen fehlenden Treibstoffs schließen. Aktuell requiriert das Militär bei Privatfirmen diverse militärisch nützliche Dinge. Des Verteidigungsministers Aussage, wonach „die Ukraine siegen werde. Sie bereits siegt“, scheint angesichts der Versorgungsengpässe im Land sehr optimistisch.

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