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Die teils haarsträubenden Querverbindungen der Corona-„Experten“ der Bundesregierung mit der Pharmaindustrie müssen sofort Konsequenzen haben, sagt FPÖ-Chef Herbert Kickl.

20. März 2022 / 11:48 Uhr

GECKO-Chaos: Wann folgen endlich Abgänge der Pharma-Lobbyisten aus den Corona-Beratergremien?

Die Corona-Beraterkommission GECKO der Bundesregierung ist intern gespalten und seit ihrer Gründung mehr als umstritten.
Verlassen des sinkenden Schiffs
Vorläufiger Höhepunkt ist nun der Abgang des Bundesrettungskommandanten Gerry Foitik (Rotes Kreuz), weil die Bundesregierung nicht weit genug mit den Corona-Verschärfungen gehe
Dabei wäre es spätestens seit den unzensuriert-Recherchen zu den Pharma-Verbindungen diverser „Experten“ höchst an der Zeit, in den Corona-Kommissionen aufzuräumen. Und auch FPÖ-Chef Herbert Kickl fordert dies nun.
Pharma-Lobbyisten sofort abberufen
Der Abgang von Foitik biete dem grünen Neo-Gesundheitsminister Johannes Rauch eine einmalige Gelegenheit, endlich innerhalb der unzähligen Corona-Kommissionen und Beratergremien der Bundesregierung aufzuräumen, vor allem was die Postenbesetzungen seiner gescheiterten Vorgänger betrifft, so Kickl. Es könne nicht sein, dass etwa in der Impfpflicht-Kommission alle einberufenen Mitglieder Querverbindungen zu Pharmakonzernen aufweisen:

Was die jüngst eingerichtete ‚Impflicht-Kommission‘ betrifft, so ist es ebenfalls untragbar, dass gleich alle vier Mitglieder Querverbindungen (in unterschiedlicher Intensität) zur Pharma-Lobby aufweisen und beispielsweise Webinare zu Covid-19 hielten, die von Pharmakonzernen bezahlt wurden. Was in privatwirtschaftlichen Unternehmen nicht nur ein No-Go, sondern undenkbar wäre, ist auf Ebene des Bundes offenbar kein Problem und sogar gewünscht.

Strenge Vereinbarkeitsregeln gefordert
FPÖ-Chef Kickl forderte zudem endlich strenge Compliance für Expertengremien und Kommissionen der Bundesregierung sowie eine genaue Überprüfung von deren Mitgliedern auf Interessenkonflikte und Befangenheit – auch nachträglich und rückwirkend. Was in der Privatwirtschaft selbstverständlich ist, müsse auch für den Bund und die öffentliche Verwaltung gelten. Kickl forderte zudem volle Transparenz für Österreichs Bürger:

Dass man von Seiten des Gesundheitsministeriums kürzlich auch noch die Dreistigkeit besaß und verkündete, die Corona-Experten würden keinerlei Befangenheit und Interessenkonflikte aufweisen, setzt dem unwürdigen Schauspiel noch die Krone auf. Die österreichischen Bürger verdienen vollständige Transparenz und nicht die Vorspiegelung falscher Tatsachen.

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