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Linksradikale Gewalt ist in linksgrün regierten Großstädten wie Berlin keine Seltenheit. Rund um die Demos am 1. Mai ließen die Linken es einmal mehr gehörig krachen.

2. Mai 2022 / 18:40 Uhr

Nur wenige berichten darüber: Erneut linksradikale Gewalt am 1. Mai in Berlin

Am 1. Mai fanden in Berlin 20 Demonstrationen statt. Tagsüber ging es angeblich relativ friedlich zu, aber am Abend kam es dann zu Ausschreitungen. Zumindest das gab die Zeit immerhin zu. Dort heißt es mit Blick auf den „Tag der Arbeit“:

In Berlin lag ein besonderer Fokus auf der Demonstration Revolutionärer Erster Mai, die von Neukölln nach Kreuzberg führt. Die Polizei sprach am Sonntagabend von etwa 14.000 Teilnehmenden. Im mittleren Teil des Protestzuges befand sich ein großer Schwarzer Block der Autonomenszene mit mehreren hundert Menschen. Zu dem Protest unter dem Motto ‚Yallah Klassenkampf – No war but classwar‘ hatten linke und linksradikale Gruppen aufgerufen.

Bengalische Feuer und brennende Autos
Das Wort „Yallah“ ist ein Hinweis darauf, wie migrantisch die Demos inzwischen geprägt sein dürften. Am Abend kam es dem Zeit-Artikel zufolge „zu Rangeleien zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Dabei flogen Flaschen und Böller.“ Zwar gibt die Zeitung zu, dass „bengalische Feuer“ zu sehen waren und mehrere Personen festgenommen wurden, aber gleichzeitig lässt sie eine Sprecherin der Berliner Polizei unhinterfragt verkünden, es sei „deutlich friedlicher als in den vergangenen Jahren“ gewesen und es habe auch weniger Festnahmen gegeben.
Dem widerspricht die B.Z., denn dort wird eine Berlin-weite Autobrand-Serie angeprangert. Die Berliner AfD griff das Thema ebenfalls kritisch auf Facebook auf und erklärte, dies allen zeigen zu wollen, „die in den Mainstreammedien die Nachricht hören, wie superfriedlich und unkompliziert dieser 1. Mai war“.
Linke und Islamisten Seite an Seite
Was widerum die B.Z. nicht auf dem Schirm hatte, war das Zusammenspiel von radikalen Linken und Islamisten. An dem Demos am Abend in Berlin-Neukölln und Berlin-Kreuzberg beteiligten sich nämlich zahlreiche palästinensische Gruppen. Die Polizei hatte dies erwartet, nachdem aus Sorge vor antisemitischen Vorfällen eine für Freitag geplante Demonstration palästinensischer Initiativen sowie deren Ersatzveranstaltungen verboten worden waren.

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