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FPÖ-Politiker Michael Stumpf berichtet von einer Warteschlange vor einer ungarischen Tankstelle in Ödenburg (Sopron), wo auch Österreicher auf billigeren Treibstoff warten.

17. Mai 2022 / 06:34 Uhr

Ungarn: Lange Warteschlangen durch Tank-Tourismus zu billigerem Sprit

Bekanntlich geht Ungarn in Sachen Spritpreise einen anderen Weg als viele Staaten in Europa. Während etwa in Österreich Maßnahmen nur diskutiert werden, gibt es im Nachbarstaat eine Spritpreis-Deckelung.
Wie Wiens FPÖ-Landesparteisekretär Michael Stumpf aktuell auf Facebook berichtet, hat eine ungarische Tankstelle eine Warteschlange an Kunden zu verzeichnen. Wie Fotoaufnahmen zeigen, gibt es auch Autos mit Wiener Kennzeichen. Stumpf kommentiert:

Spritpreisdeckelung in Ungarn: Was die österreichische Bundesregierung unter Nehammer und Kogler nicht schafft, macht Orbán möglich. Für 1,28 EUR/Liter tankt man in Ungarn sowohl Diesel, als auch Benzin. Diese gestrige Aufnahme zeigt eine ungarische Tankstelle bei Ödenburg, wenige Kilometer vor der österreichischen Grenze. Österreicher fahren verständlicherweise nach Ungarn tanken, als den von der Regierung zu verantwortenden Wucherpreis in Österreich zu blechen. Aufgrund des Massenandrangs nehmen sie auch lange Wartezeiten in Kauf. Steuergelder, die in Österreich fehlen – politischer Hausverstand, der bei der heimischen Regierung allerdings auch fehlt.

Des einen Freud, des anderen Leid. Viktor Orbán lacht sich auf Kosten der österreichischen Regierung ins Fäustchen. Auch sonst ist der ungarische Politiker weitaus klüger und wehrt sich nicht umsonst gegen ein Öl-Embargo gegen Russland. Dies würde Europa noch weiter in die Krise stürzen.

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