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Christian Kern

Christian Kern könnte mit seiner Rückkehr in die Politik seiner Nachfolgerin Pamela Rendi Wagner die Kanzlerschaft kosten.

21. Juni 2022 / 07:21 Uhr

Linke Gruppe rund um Ex-Kanzler Kern dürfte Wahlplattform planen

Eine Gruppe rund um den ehemaligen SPÖ-Chef Christian Kern dürfte seit Längerem planen, bei der nächsten Nationalratswahl antreten. Sollte dies passieren, dürfte dies der SPÖ wohl den zumindest derzeit sicheren ersten Platz kosten.
Institut fragt konkrete Namen von linken Promis ab
Wie Der Standard berichtet, dürfte das Meinungsforschungsinstitut Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) vergangene Woche hunderte Bürger nach dem Wunsch einer neuen politischen Partei gefragt haben. Konkret soll dabei die Bewegung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, „En Marche!“, als Vorbild genannt worden sein. Dazu fragten die Meinungsforscher die Popularität einzelner Prominenter ab, die sonst keine direkten Verbindungen zur Politik haben wie dem ehemaligen linken Uni-Professor Heinz Mayer und der linken Schauspielerin und Flüchtlingsaktivistin Katharina Stemberger. Eine Gründung einer derartigen linken Plattform wird schon seit Monaten vermutet und dürfte nun bald öffentlich fixiert werden.
Kern zerstört Chance des Jahrzehnts für SPÖ
Gegenüber Medienanfragen gibt der Kurzzeit-Kanzler, der aktuell als Unternehmer aktiv ist, zu Protokoll, „sich nicht an Spekulationen zu beteiligen“ – alles andere als eine Absage. Sollte der Ex-Kanzler antreten, würde das nichts Gutes für die SPÖ bedeuten, denn damit scheint eine Kanzlerschaft von Pamela Rendi Wagner unmöglich. Ebenso unwahrscheinlich ist, dass Kern den ersten Platz erreichen dürfte. Ebenso schwieriger dürfte dadurch auch die Bildung einer linken Koalition werden, in der vier Partein beteiligt sind.

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