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Infanterie der Streitkräfte der selbsternannten „Volksrepublik Lugansk“. Sie waren maßgeblich an der Eroberung von Sjewjerodonezk beteiligt.

24. Juni 2022 / 12:28 Uhr

Russland erobert nach langen Kämpfen die Stadt Sjewjerodonezk

Nach wochenlangen harten Kämpfen im Oblast (Bezirk) Luhansk wurde eine der letzten Großstädte unter ukrainischer Kontrolle von Russland erobert. Mit der Einnahme von Sjewjerodonezk ist die Komplettierung des Gebiets der selbsternannten „Volksrepublik Lugansk“ fast abgeschlossen.
Evakuierung nach Westen nicht möglich
Wie die Bild berichtet, ordnete das ukrainische Militär in den frühen Morgenstunden an, sich aus der Stadt zurück zu ziehen. Ein weiterer Widerstand sei sinnlos. Wie unzensuriert berichtete, hatte es Russland zuletzt geschafft, verschiedene Vorstädte einzunehmen und sich dadurch in eine strategisch äußerst gute Position zu begeben. Was mit den ukrainischen Truppen in der Stadt passiert, ist ungewiss. Russland hatte bereits alle Brücken und große Zufahrtswege von Westen aus in die Stadt zerstört. Somit ist eine geregelte Evakuierung in ukrainisch kontrolliertes Gebiet nicht möglich
Einkesselung wurde verhindert
Sjewjerodonezk im Donbass war eine der zwei letzten Großstädten, die im östlichsten Oblast Luhansk unter ukrainischer Kontrolle standen. Viele befürchteten eine komplette Einkesselung und eine monatelange Belagerung wie zuvor in Mariupol. Dem ist die ukrainische Heeresführung nun zuvorgekommen. Die letzte ukrainisch verbleibende Großstadt in Luhansk ist nun das direkt an Sjewjerodonezk angrenzende Lyssytschansk. Dorthin werden sich nun die Kämpfe konzentrieren.

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