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Kronen Zeitung und Kasperl

Den „Kasperl der Woche“ hätte sich der Kronen-Zeitungs-Autor angesichts seiner kruden Thesen selbst verleihen können.

27. Juni 2022 / 13:07 Uhr

Redaktions-Fauxpas: „Krone“-Schreiber machte sich selbst zum Kasperl

Das kann schon einmal passieren, wenn man mit Muss – und womöglich auch auf Befehl – einen „Kasperl der Woche“ erfinden muss! Krone-Schreiber Christoph Engelmaier gab FPÖ-Parteichef Herbert Kickl diesen Titel und machte sich damit selbst zum Kasperl der Journalisten.
Impfpflicht-Aus Erfolg der Corona-Maßnahmengegner
Engelmaier meinte nämlich allen Ernstes, dass Herbert Kickl deshalb „Kasperl der Woche“ sei, weil er das Ende des Impfpflicht-Gesetzes als Erfolg der demonstrierenden Corona-Maßnahmengegner gewertet habe. Herr Engelmaier ist da wohl ziemlich der Einzige, der das nicht so sieht. Dass der Druck der Menschen, die wöchentlich auf die Straße gingen, um das Gesetz zu Fall zu bringen, ausschlaggebend für das Impfpflicht-Aus waren, ist wohl unbestritten.
Wien hat trotz Maskenzwang die meisten Neuinfektionen
Die Kronen Zeitung hätte lieber SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig zum „Kasperl der Woche“ machen sollen, zumal Wien die Tabelle der Corona-Neuinfektionen mit 2.261 und großem Abstand zu Niederösterreich (1.443) anführt. Und dies trotz der verschärften Maßnahmen wie Maskenzwang in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Kurios: Beim SPÖ-Donauinselfest, wo hunderte Zuschauer der Musikgruppen Schulter an Schulter feierten, galt diese Maskenpflicht – trotz „gerade aufbäumender Corona-Sommerwelle“, wie die Krone schrieb – nicht.

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