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Mädchen in Thailand haben es gut: Sie leiden weniger an den Herzproblemen nach der Corona-Impfung als Burschen.

11. August 2022 / 19:29 Uhr

Bedenklich: Jeder dritte geimpfte Jugendliche hat Herzprobleme

Thailand im fernen Osten hatte in der Corona-Zeit von sich reden gemacht. Denn das Land, das davor 40 Millionen Touristen pro Jahr zählte, was 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftete, hatte strenge Einreise-Restriktionen und scharfe Maßnahmen im Inland erlassen.
Impfrate wie Österreich
Außerdem hat das sonst vielfach rückständige Land „vorbildlich“ gegen Covid-19 geimpft: Wie in Österreich sind gut 76 Prozent der Bevölkerung zweimal gegen Corona geimpft. Auch viele Jugendliche, die von Corona eigentlich gar nicht betroffen sind.
Bis heute ist weltweit kein einziger Fall eines ansonsten gesunden Jugendlichen bekannt, der an Covid-19 verstorben wäre. Kaum ein junger Mensch, der je ernstliche Probleme mit dem Coronavirus hatte.
Komplikationen bei jedem Dritten
Eine Studie zeigt nun aber, dass diese Jugendlichen nun aber unter anderen ernsthaften Gesundheitsproblemen leiden. Bei jedem dritten von 301 untersuchten und doppelt geimpften Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren traten in den ersten 14 Tagen nach der Impfung kardiovaskuläre Komplikationen auf.
Darunter fünf Fälle mit Herzmuskel- und zwei Fälle von Herzbeutelentzündungen, alle bei männlichen Jugendlichen. Am häufigsten traten Herzrasen und Kurzatmigkeit, Brustschmerzen und Bluthochdruck auf, wiederum hauptsächlich bei Burschen.
Mehr Überwachung auf Nebenwirkungen gefordert
Die meisten Jugendlichen erholten sich von diesen Herz-Kreislaufbeschwerden rasch. Doch die mittel- und langfristigen Folgen kennt niemand. Die Fachleute der Studie empfehlen daher, dass diese Altersgruppe verstärkt auf Nebenwirkungen überwacht werden sollte.

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