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Die Tatverdächtige war laut Geheimdienst-Erkenntnissen mit einem Mini Cooper unter Verwendung mehrerer Kennzeichen unterwegs.

23. August 2022 / 09:35 Uhr

Russischer Geheimdienst identifiziert Ukrainerin als mutmaßliche Attentäterin

In der Nacht auf letzten Sonntag kam die 29-jährige russische Journalistin Daria Dugina bei einem Bombenanschlag ums Leben. An ihrem Fahrzeug war eine Sprengladung angebracht gewesen (unzensuriert berichtete). Schon kurz nach dem Attentat scheint der russische Inlandsgeheimdienst FSB der mutmaßlichen Täterin auf die Spur gekommen zu sein.
Spur führt zu ukrainischen Spezialkräften

Laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen teilte der Geheimdienst am gestrigen Montag mit, dass der tödliche Mordanschlag von ukrainischen Spezialeinsatzkräften vorbereitet und ausgeführt worden sei. Bei der Attentäterin soll es sich um eine 1979 in der Ukraine geborene Frau handeln, die bereits Ende Juli mit ihrer Tochter in Russland eingereist war. Unmittelbar nach der Tat hat sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter nach Estland abgesetzt.

Demnach soll die Verdächtige eine Unterkunft in der Nähe von Duginas Wohnung bezogen haben, um sie überwachen zu können. Weiters soll sie auch das Traditionsfest besucht haben, an dem Dugina teilnahm, die bei ihrer anschließenden Heimfahrt von einer Autobombe getötet wurde.

Videoclip zeigt Verdächtige

Wie der Geheimdienst weiter feststellte, war die Verdächtige mit zahlreichen unterschiedlichen Fahrzeug-Kennzeichen unterwegs gewesen. Auf zusammengeschnittenen Video-Kurzsequenzen ist unter anderem die Ukrainerin auf einem Parkdeck zu sehen und wie sie das Wohngebäude Duginas betritt.

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